AVIA Vereinigung Schweiz

31. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.68 $   Crude (WTI): 69.81 $   Gasoil 661.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9875 Rheinfracht:.52.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen in der Nacht – Trump bereit zum Treffen mit Rouhani

 

Die Preise haben sich auch zum Start in die neue Woche weiter innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends entwickelt. Es gibt zwar immer wieder stützende und belastende Impulse, letztendlich waren diese bisher aber nicht stark genug, um die derzeitige Preisentwicklung nachhaltig zu beeinflussen.

Sollte es jedoch zu einem neuen Abkommen zwischen den USA und dem Iran kommen oder sich dieses zumindest abzeichnen, so dürften die Ölpreise deutlich nachgeben. Fallen die Sanktionen weniger schlimm aus, wäre die Versorgungslage im Herbst und Winter damit deutlich besser als bisher angenommen.

Kurzfristig wartet man in dieser Woche nun aber auf die US Ölbestandsdaten. Experten werden vermutlich mehrheitlich mit Abbauten bei den Vorräten rechnen, jedoch könnten verschobene Importe von letzter Woche die Bestände steigen lassen.

Mit den Kommentaren Trumps gaben die Futures in der Nacht nach und so ist mit geringfügigen Preisnachlässen zu rechnen.

Die Rheinfrachten sind, aufgrund sinkenden Wasserpegels weiterhin steigend.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

30. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.43 $   Crude (WTI): 69.00 $   Gasoil 660.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9951 Rheinfracht:.47.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Anzeichen eines steigende Ölangebots löste Gewinnmitnahmen aus

 

Ende Juli scheint es so, als wären die Produktionssteigerungen noch nicht vorbei. Russland hat weitere Anhebungen in Aussicht gestellt, nachdem man zusammen mit Saudi-Arabien und den übrigen Mitgliedern der OPEC die Förderung bereits gesteigert hatte.

Stützend für die Ölpreise bleiben aber die US Sanktionen gegen den Iran, die die Ölexporte des Landes einschränken werden. Wie umfangreich der negative Effekt sein wird, ist momentan noch schwer abzusehen, klar ist aber der Zeitplan. Die USA peilen den 4. November an, zu dem die Sanktionen ihre volle Wirkung entfalten sollen. Unternehmen aus Europa haben ihre Rohölimporte aus dem Iran bereits eingestellt, sodass Länder wie China und Indien die freiwerdenden Mengen nutzen, um die eigenen Käufe aufzustocken.

Bis die Sanktionen einen spürbaren Einfluss auf die globale Verfügbarkeit haben, wird es also noch etwas dauern. Die Produktionssteigerungen der OPEC und Russland sind allerdings bereits umgesetzt, sodass das Angebot unterm Strich zugenommen hat.

Der Preisrückgang vom Freitag zeigt seine Wirkung und zunächst ist einmal mit moderaten Preissenkungen zu rechnen.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

27. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.49 $   Crude (WTI): 69.47 $   Gasoil 664.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9949 Rheinfracht:.45.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise weiter im Aufwärtstrend – Umleitung der Ölexporte nach Europa bleibt stützend

 

Sinkende Bestände in den USA, Probleme bei den Ölexporten aus dem Persischen Golf in Richtung Europa und eine Annäherung im Handelsstreit zwischen USA und Europa sind derzeit die meist thematisierten Faktoren am Markt. Während die ersten beiden für eine Reduzierung des Angebots sprechen, stützt letzteres tendenziell die Ölnachfrage.

Damit sind die jüngsten Meldungen allesamt Aspekte, die für eine knappere Marktlage sprechen und somit die Preise stützen. Entsprechend ist die Stimmung am Markt auch bullish einzuordnen, wenngleich dies bisher nicht zu einer Preisrallye führt. Denn die aktuellen Niveaus liegen in etwa im Bereich der Handelsspanne zwischen 70 und 80 Dollar, die für die OPEC scheinbar ein erstrebenswertes Level ist.

Der Markt scheint sich nun einzupendeln, sodass der Aufwärtstrend der letzten beiden Wochen die Preise wieder hat steigen lassen.

Heute Morgen bleiben die Ölpreise erst einmal auf höherem Niveau und bedeuten moderarte Preissteigerungen.

 

Fundamental; bullish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

26. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.48 $   Crude (WTI): 69.43 $   Gasoil 661.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9919 Rheinfracht:.42.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Angriff auf saudischen Öltanker – Preise ziehen in der Nacht an

 

Die US Ölbestandsdaten des DOE haben gestern eine weitere Verknappung der Versorgung in den USA signalisiert und sind damit klar bullish zu bewerten. Schwankungen bei den Importen und Exporten haben den Einfluss allerdings reduziert.

Der gedämpfte Einfluss der Bestandsveränderungen wird allerdings vom Richtungswechsel im Handelsstreit zwischen USA und EU sowie durch die Einstellung der Ölexporte Saudi-Arabiens durch das Rote Meer überlagert. Der Angriff auf Tanker zeigt, dass die Sicherheitslage in der Region durch den innerpolitischen Konflikt im Jemen angespannt bleibt. Möglicherweise werden auch andere Länder die Exporte durch die Straße von Bab el Mandeb vorübergehend einstellen, was die Ölpreise an stützt.

Sollten sich EU und USA in den internationalen Handelsfragen wieder annähern, wäre dies sicherlich positiv für die Weltkonjunktur. Unterm Strich begünstigen die jüngsten Entwicklungen allesamt Preisanstiege, sodass die fundamentale Konstellation nun wieder bullish zu interpretieren ist.

Bei den Preisen deuten sich daher aktuell nur kleinere Preissteigerungen an.

 

Fundamental; bullish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

25. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 73.97 $   Crude (WTI): 68.75 $   Gasoil 656.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9932 Rheinfracht:.42.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise nach API und Investitionsplan Chinas fester

 

Die Preise an den Ölbörsen bewegten sich in den letzten Tagen mit einem leichten Aufwärtstrend. Impulse könnten heute von den US Ölbestandsdaten des DOE kommen, die die Preise noch einmal stützen können, sollten die Abbauten des API bestätigt werden.

Letztlich befindet sich der Markt in einem Spannungsfeld aus mehreren unsicheren Faktoren, die vermutlich noch eine ganze Weile schwer einzuschätzen bleiben. Spannungen zwischen den USA und dem Iran wirken stützend, doch bisher hat der Markt eine mögliche Blockade der Straße von Hormus – ein Nadelöhr für die Ölexporte aus dem arabischen Raum – nicht eingepreist. Würde man dies als eine aktuell ernst zu nehmende Bedrohung sehen, würden die Ölpreise deutlich über 80 Dollar handeln.

Neben dem Iran wird auch das Ölnachfragewachstum genau beobachtet, das durch die Strafzölle der USA ausgebremst werden könnte. Auch die Produktionssteigerung der OPEC bleibt ein Thema, dessen Effekt nur schwer abzuschätzen bleibt.

Nach den bullishen API Daten von gestern Nacht notiert ICE Gasoil heute Morgen auf höherem Niveau, sodass sich aktuell moderate Preissteigerungen zu gestern andeuten.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

24. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.93 $   Crude (WTI): 67.74 $   Gasoil 647.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9940 Rheinfracht:.40.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen folgten auf technische Käufe – Contango zeigt leichte Entspannung an

 

Offenbar gehen die Trader an den Ölbörsen nicht davon aus, dass uns jetzt eine akute Preisrallye ins Haus steht. Zumindest nicht, wenn überraschende Ereignisse ausbleiben. Die Liquidation von Long-Positionen und der Wechsel der Strukturkurve bei Brent von Backwardation in Contango, im kurz- bis mittelfristigen Bereich, sind entsprechende Indizien.

Wie sich die Stimmung im Markt weiter entwickeln wird, hängt vermutlich von drei wesentlichen Faktoren ab; die Sanktionen der USA gegen den Iran und deren Einfluss auf die Verfügbarkeit am Weltmarkt. Trotz offenbarer Ausnahmeregelungen für einige Länder soll das Ziel bleiben, die internationalen Ölverkäufe des Irans komplett zum Erliegen zu bringen.

Dagegen wirkt die steigende Ölförderung der USA, der OPEC sowie Russland, die das Ölangebot gesteigert haben. Ebenfalls dämpfend auf die Preise wirken die neuen Zölle, nachdem die USA eine Spirale von Strafzöllen gegen diverse Wirtschaftsräume in Gang gesetzt hat. Damit wird der Warenverkehr reduziert, das globale Wirtschaftswachstum ausgebremst und in der Konsequenz das globale Ölnachfragewachstum reduziert

Zu gestern Vormittag dürften sich jedoch die Preissteigerungen durchsetzen.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

23. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.96 $   Crude (WTI): 68.07 $   Gasoil 643.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9918 Rheinfracht:.37.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Säbelrasseln zwischen Rouhani und Trump – Ölpreise wenig verändert zu Freitag

 

Vor einigen Wochen hatte man Angst vor einer zu knappen Versorgungslage, sodass die OPEC und ihre Verbündeten die Produktionskürzungen aufgeweicht hatten. Saudi-Arabien war bemüht so schnell und so viel Öl wie möglich auf den Markt zu bringen, um die Sorge vor Engpässen zu vermeiden. Nach dem Preisrutsch von knapp 80 in den unteren Bereich der 70 Dollar hat sich die Tonlage aus Saudi-Arabien wieder gewandelt.

In der letzten Woche war man bemüht zu signalisieren, dass man den Markt nun nicht mit Rohöl fluten wird. Die Reaktionen auf die Preisentwicklung zeigt, dass man offenbar versucht ist eine Balance zwischen 70 und 80 Dollar zu schaffen.

Unsicherheiten bieten allerdings die Spannungen zwischen den USA und Iran, oder etwa der Handelsstreit zwischen den USA und anderen Volkswirtschaften wie China und der Eurozone. Die Folge beider Faktoren lassen sich allerdings nur schwer abschätzen, da sich diese wohl erst später im Jahr zeigen werden.

So deuten sich zum aktuellen Zeitpunkt leichte Preisnachlässe zu Freitag an.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

20. Juli 2018 

  

Rohöl/Barrel: Brent : 72.85 $   Crude (WTI): 69.78 $   Gasoil 641.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9990 Rheinfracht:.35.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Erhöhte Volatilität und Test des GD 7 Widerstands

 

Der Preisunterschied zwischen Brent und WTI hat wieder abgenommen, nachdem dieser in den letzten Wochen und Monaten zum Teil bei über 10 Dollar lag. In den USA gab es Kapazitätsprobleme an Pipelines, mit denen Rohöl aus dem Landesinneren an die Golfküste transportiert wird.

Die Ankündigung Saudi-Arabiens, dass die Ölexporte im August wieder sinken werden, ändert nichts daran, dass die Saudis wohl weiter auf Rekordniveau fördern. Der Rückgang der Ölexporte ist zum Hochsommer nicht ungewöhnlich, da das Land zum Betrieb von Klimaanlagen in dieser Zeit einen höheren Eigenbedarf an Energie hat.

Mittel- bis Langfristig wird jetzt viel von den Sanktionen gegen den Iran abhängen und wie viel Rohöl hierdurch vom Markt verschwinden wird. Der andere große Faktor ist der Handelsstreit und der damit verbundene negative Einfluss auf das Wirtschafts- und Ölnachfragewachstum. Der Markt wird in dieser Zeit weiter auf einzelne Meldungen reagieren, bis absehbar wird, wie sich beide Faktoren auf die Balance am Markt auswirken. Die Volatilität ist und bleibt daher erhöht.

Unterm Strich deuten sich somit aber dennoch leichte Preissteigerungen an.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

19. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.53 $   Crude (WTI): 68.60 $   Gasoil 637.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0010 Rheinfracht:.35.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures an ICE und NYMEX ziehen nach DOE an

 

Die wöchentlichen US Ölbestandsdaten werden zunehmend durch zum Teil starke Veränderungen bei den wöchentlichen Importen und Exporten verzerrt. Die großen Unterschiede von Woche zu Woche können durch wenige Schiffe hervorgerufen werden.

Trader haben sich daher auf die Produktnachfrage konzentriert. Diese hat sich positiv entwickelt und liegt bei Benzin über dem Vorjahreswert. Für Analysten ein wichtiger Faktor, denn die Sommernachfrage ist eine wichtige saisonale Veränderung. Während sich die Nachfrage in den USA positiv zu entwickeln scheint, gibt es allerdings an anderen Stellen Bedenken.

Der Handelskrieg zwischen den USA und anderen Volkswirtschaften wird das globale Wirtschaftswachstum und damit auch die Ölnachfrage negativ beeinflussen. Noch hat man die Prognosen für 2019 weitestgehend unverändert belassen, aber der Ausblick ist tendenziell negativ.

Von daher hat sich bei Brent eine Handelsspanne zwischen 70 und 80 Dollar über die letzten Monate ergeben, dessen Untergrenze man sich zuletzt angenähert hat. Damit sind die bearishen Aspekte auch zunehmend eingepreist, womit das fundamentale Abwärtspotenzial abgenommen hat.

unterm Strich zeichnen sich erhebliche Preissteigerungen zum Vortag ab.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

18. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 71.67 $   Crude (WTI): 67.61 $   Gasoil 629.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0002 Rheinfracht:.35.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise bleiben auf niedrigerem Niveau – US Ölbestände laut API gestiegen

 

Investoren wägen momentan ab, wie sich die Versorgungslage in absehbarer Zeit verändern wird. Saudi-Arabien produziert offenbar deutlich mehr als noch im letzten Monat, was auch andere Produzenten innerhalb und außerhalb der OPEC dazu animieren wird ihr Angebot aufzustocken. Die von der OPEC angekündigte Produktionssteigerung könnte damit schon bald überschritten sein.

Insbesondere jedoch die Überlegungen der US Regierung, die eigenen strategischen Reserven anzuzapfen, sorgen am Markt für Aufsehen.

Diese Konstellation hat eine Preisrallye unwahrscheinlicher werden lassen, sodass die Käuferseite in den letzten Tagen geschwächt wurde.

Die vom API gemeldeten unerwarteten US Ölbestandsaufbauten haben einen späten Aufwärtstest gestern Abend ausgebremst. Eigentlich erwartet man sinkende Vorräte. Sollte das DOE die Zahlen des API heute Nachmittag jedoch bestätigen, könnte es an den Börsen weiter nach unten gehen.

Letztlich deuten sich somit rein rechnerisch aktuell leichte Preissteigerungen an.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

17. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 71.50 $   Crude (WTI): 67.48 $   Gasoil 627.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9957 Rheinfracht:.33.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Brent und Gasoil mit 3-Monatstief – Preisrutsch im Inland

 

Saudi-Arabien fördert mehr Öl als in den letzten Monaten, und scheinen ihre Produktion immer weiter anzuheben, worauf Berichte über Extralieferungen in Richtung Asien hindeuten. Nach der Lockerung des Produktionsabkommens wird auch von Russland eine deutliche Produktionssteigerung erwartet.

In Libyen gibt es am Sharara Ölfeld zwar ein paar Probleme, insgesamt hat sich die Lage dort in der letzten Woche aber deutlich verbessert.

Unterdessen hat China im Juni deutlich weniger Rohöl als zuvor importiert und die Wirtschaft hat sich abgekühlt, und das bereits bevor die negativen Einflüsse des Handelsstreits zwischen USA und China ihre Auswirkungen haben zeigen können. Kein positiver Ausblick für die globale Ölnachfrage.

Die Versorgungslage hat sich dadurch im Vergleich zur Lage von vor zwei oder drei Wochen erheblich verbessert, Spekulative Marktteilnehmer tun sich mit diesem Ausblick schwer nun auf einen Preisanstieg zu setzen, sodass die fundamentale Konstellation tendenziell leicht bearish eingeschätzt wird.

Nachdem die Ölbörsen auch heute Morgen im Bereich ihrer 3-Monatstiefs liegen, deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen Preisnachlässe ab.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

16. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.68 $   Crude (WTI): 70.46 $   Gasoil 649.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.007 Rheinfracht:.30.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise im Vergleich zu Freitag fester – USA erwägen Freigabe von strategischen Ölreserven

 

Kurzfristig hat sich die Versorgungslage erst einmal wieder stabilisiert. Auch wenn die Sicherheitslage instabil bleibt, so steigt erst einmal das Ölangebot, was sich letzte Woche bei den Preisen bearish bemerkbar machte. Doch die Marktlage bleibt insgesamt angespannt.

Die OPEC und Russland wollen zu starke Preissteigerungen verhindern, da dies die Ölnachfrage negativ beeinflusst. Bei etwa 80 Dollar Brent wird die Schmerzgrenze gesehen, da die Produzenten bei Erreichen dieses Niveaus die Förderung zuletzt angehoben hatten.

Auch die US Regierung fürchtet zu hohe Öl- bzw. Spritpreise, da diese nicht gut bei der Wählerschaft ankommen. Eine Freigabe der strategischen Reserven ist bei der aktuellen Versorgungslage und Ölpreisen zwar nicht unbedingt akut notwendig, viel größer wäre allerdings die Symbolik dahinter.

Der Markt scheint sich nun erst einmal eingependelt zu haben, nachdem die Niveaus in der letzten Woche von ihren Langzeithochs zurückkamen.

Heute Morgen notieren die Futures zwar unter den Hochs vom Freitag, bleiben allerdings dennoch oberhalb der Vor- und Nachmittagswerte. unterm Strich ergeben sich bei den Preisen Aufwärtsspielräume.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

13. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.22 $   Crude (WTI): 70.36 $   Gasoil 646.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0028 Rheinfracht:.30.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures am Morgen wenig verändert – Angebot 2019 wächst schneller als Nachfrage

 

Die IEA hatte in ihrem gestrigen Monatsreport vor einer Abnahme der Produktionsreserven gewarnt, wodurch die Märkte anfällig für Produktionseinbrüche und Aufwärtsbewegungen werden können. Hohe Preise verlangsamen das Nachfragewachstum, was das Kartell auf jeden Fall verhindern will.

Die Reservekapazität ist zwar eine wichtige Kenngrösse, auf die aktuelle Versorgungslage hat dies allerdings nur geringen Einfluss. Hier war in dieser Woche insbesondere entscheidend, dass die Exporte in Libyen wieder freigegeben wurden.

Bei der langfristigen Markteinschätzung, gibt es trotz all der Warnungen, auch zwei Werte die auf eine bessere Versorgungslage im kommenden Jahr hoffen lassen. Die globale Ölnachfrage soll 2019 laut IEA zulegen, das Ölangebot von den Nicht-OPEC Ländern hingegen wird mit einem Wachstum erwartet. Sollte sich dies bewahrheiten sinkt im nächsten Jahr die Abhängigkeit vom OPEC Öl, während sich die Versorgungssicherheit verbessert.

Heute Morgen bleiben die Futures an der ICE deutlich über den späten Tiefs von gestern Abend, jedoch unterhalb der Werte von gestern Vormittag.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

12. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.66 $   Crude (WTI): 70.76 $   Gasoil 650.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9956 Rheinfracht:.27.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Libyen und US Handelsstreit lassen Ölpreise einbrechen

 

2019 sollte sich die Lage wieder spürbar verbessern. Auch wenn viel über Unterinvestitionen gesprochen wird, die OPEC Einschätzung deutet an, dass die Preise langfristig nicht stark steigen werden – zumindest, wenn es keine außerplanmäßigen Ausfälle gibt.

Die US Sanktionen gegen den Iran sowie die Produktionsausfälle in Libyen waren in den letzten Tagen und Wochen die wichtigsten Elemente, die die Preise hoch hielten. In beiden Bereichen gibt es nun aber eine überraschende Entwicklung. Die USA werden Ausnahmeregelungen für einige Abnehmerländer prüfen. In Libyen sind die Exporthäfen wieder offen und kann so die Verfügbarkeit am Weltmarkt wieder schnell steigen lassen.

Die Marktlage hat sich damit unterm Strich massiv entspannt. Im Handelsstreit zwischen USA und China hingegen bleiben die Fronten verhärtet, was das Wirtschaftswachstum und den Ölverbrauch dämpfen sollte.

Mit den aktuellen Entwicklungen ist die fundamentale Stimmung plötzlich gekippt und hat eine leicht bearishe Ausprägung eingenommen.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

11. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 78.19 $   Crude (WTI): 73.64 $   Gasoil 674.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9912 Rheinfracht:.27.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures geben in der Nacht nach – USA mildern Iran-Sanktionen ab

 

Die EIA hatte gestern Abend ihren Monatsreport veröffentlicht. Dabei ist vor allem die Einschätzung zur Ölproduktion der OPEC interessant. Die Förderung für Juni wurde zwar leicht nach oben korrigiert, für Juli rechnet man allerdings nun wieder mit einem deutlichen Rückgang der Förderung, obwohl Saudi-Arabien seinen Output weiter steigert. Dies unterstreicht, dass man auch bei der EIA davon ausgeht, dass die Produktionssteigerungen nicht ausreichen, um die ungeplanten Ausfälle in Libyen und anderen Ländern zu kompensieren.

Vor allem kurzfristig sieht man die Preise daher fester als zuletzt und korrigiert die Preiserwartungen für Q3 und Q4 nach oben. Erst im kommenden Jahr geht man von einer Entspannung der Versorgungslage und von einem Überangebot aus.

Die knappe Verfügbarkeit macht den Markt anfällig für Produktionsausfälle. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb die USA sich nun doch vorstellen kann einige Länder von den Sanktionen gegen den Iran auszunehmen.

Die fundamentale Grundposition bleibt daher tendenziell leicht bullish.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

10. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 78.62 $   Crude (WTI): 74.32 $   Gasoil 675.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9919 Rheinfracht:.29.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Versorgungsprobleme und Charttechnik - Preise ziehen an

 

Die kanadischen Öllieferungen bleiben länger als bisher erwartet auf reduziertem Niveau, sodass die US Ölbestände tendenziell weiter abnehmen. Während dies in erster Linie den US Markt trifft, steht Europa mit den weiter fehlenden Mengen aus Libyen auch nicht gerade besser dar.

Die Häfen Libyens bleiben geschlossen, sodass die Ölförderung nun immer weiter sinkt. Die Ausfälle kommen hier zu einer denkbar ungünstigen Zeit, denn durch die US Sanktionen nehmen auch die Lieferungen aus dem Iran immer mehr ab.

Die OPEC hat ihre Produktion zwar erhöht, doch können diese – wenn überhaupt – gerade einmal die temporären Probleme kompensieren. Selbst wenn die OPEC alle ihre Reservekapazitäten aktiviert, hätte das Kartell keine Möglichkeit eine Verknappung zu verhindern.

Selbst im Falle der Aktivierung dieser Reserven, ist der Markt dann weiteren unplanmäßigen Produktionsausfällen schutzlos ausgeliefert. Angesichts der momentanen Nachrichtenlage scheint der Markt kurzfristig eher anfällig für Aufwärtstests.

Die Futures ziehen in den Morgenstunden an und ergeben daraus zum Teil deutliche Preissteigerungen.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

09. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 77.67 $   Crude (WTI): 74.14 $   Gasoil 669.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9873 Rheinfracht:.29.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preise ziehen trotz Produktionssteigerung zum Auftakt an

 

Die OPEC hat im Juni die Ölförderung offenbar bereits steigern können, wobei hier Saudi-Arabien einmal mehr der ausschlaggebende Faktor war. Die Steigerung wurde damit bereits vor dem OPEC Meeting am 22. Juni erreicht, bei dem das Kartell eine Anhebung der Produktionsmengen offiziell beschloss. Um wie viel die Länder der OPEC ihre Förderung allerdings tatsächlich gesteigert haben, werden die kommenden Monatsreports von EIA, OPEC und IEA in dieser Woche zeigen.

Auch wenn die OPEC ihre Produktion steigert, so wird die kurzfristige Versorgungslage wohl weiter knapp bleiben und die globalen Bestände sinken.

Erst mit einer Erholung der Ölförderung in Libyen und Kanada, könnte dies die Preise wieder unter Druck bringen. Solange dies nicht geschieht, bleiben die Preise vermutlich weiterhin fest und in der Spanne zwischen 72 und 80 Dollar.

Heut Morgen orientieren sich die Ölpreise an ICE und NYMEX nun erst einmal wieder leicht nach oben, wobei von fundamentaler Seite richtungsweisende Impulse bisher fehlen. 

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

06. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 77.38 $   Crude (WTI): 73.17 $   Gasoil 667.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9922 Rheinfracht:.29.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures gaben nach DOE nach – Handelsstreit zwischen USA und China belastet

 

Überraschender Weise sind die Rohölbestände der USA zuletzt nicht mehr gesunken, sondern haben laut DOE in der Vorwoche zugelegt. Angesichts der zahlreichen Ausfälle, insbesondere aus Kanada, sicherlich unerwartet und bringt etwas Entspannung in den Markt.

Während die US Ölbestände gut dastehen belastet der Handelsstreit zwischen den USA und China bzw. Europa die Preise. Das Wirtschaftswachstum hat sich abgeschwächt und könnte sich damit auch negativ auf das Ölnachfragewachstum auswirken. In dem sich generierten Spannungsfeld wird ein hohes Mass an Unsicherheit generiert, sodass die Marktteilnehmer vor allem auf aktuelle Wasserstandsmeldungen, sowie die US Ölbestände, reagieren.

Auch wenn es potenziell bullishe Faktoren am Markt gibt und die Produktionssteigerung der OPEC vermutlich nicht ausreicht, um alle Ausfälle zu kompensieren, belasten heute Morgen der Handelsstreit sowie die US Ölbestandsdaten des DOE von gestern Abend.

Auch wenn es potenziell bullishe Faktoren am Markt gibt, belasten heute Morgen der Handelsstreit sowie die US Ölbestandsdaten des DOE von gestern Abend die aktuellen Preise.

 

Fundamental; neutral bis bearish                       Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

05. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 77.78 $   Crude (WTI): 73.83 $   Gasoil 664.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9918 Rheinfracht:.29.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preisnachlässe nach ruhigem US Feiertag

 

Bei den US Ölbeständen wird in dieser Woche wieder ein klarer Bestandsabbau angenommen. Die Versorgungslage bleibt in den USA vermutlich weiter knapp. Ebenso wie auch in anderen Regionen, denn die Produktionsausfälle haben in den letzten 2 Wochen stark zugenommen.

Momentan gibt es zahlreiche unerwartete Lieferprobleme aus mehreren Ländern. Zum Teil sind diese, wie in Kanada nur vorübergehend. In anderen Fällen, wie in Libyen, ist eine Normalisierung nicht abzusehen. Wie viel die OPEC nun tatsächlich mehr produzieren kann und wird, ist ebenfalls noch unklar, sodass am Markt ein hohes Mass an Unsicherheit vorherrscht. Einig scheint man sich darüber zu sein, dass die aktuelle Mehrproduktion der OPEC nicht ausreicht, um die vorübergehenden Ausfälle auszugleichen.

Eine deutliche Preisrallye bleibt dennoch aus. Zum einen wird sich die Verfügbarkeit wieder verbessern und zum anderen könnte die USA mit der Freigabe strategischer Reserven einem Anstieg entgegenwirken, während Saudi-Arabien die weitere Steigerung seiner Fördermengen in Aussicht gestellt hat.

Heute wird das Handelsinteresse vermutlich wieder zunehmen, wobei der Markt weiter volatil bleiben dürfte.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

04. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 78.05 $   Crude (WTI): 74.51 $   Gasoil 665.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9909 Rheinfracht:.29.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preise ziehen nach API Daten wieder an – Geringeres Volumen wegen US Feiertag

 

Die gestrige Ankündigung der Saudis macht klar, dass das Königreich einen starken Preisanstieg, der sich negativ auf die Nachfrage auswirken könnte, entgegenwirken möchte.

Die kurzfristige Versorgungslage ist mit Ausfällen unerwartet knapp geworden. Diese Entwicklung war bei Beschluss der Produktionssteigerung der OPEC Ende Juni nicht abzusehen. Unterm Strich sind diese Ausfälle alleine schon größer als die angekündigte Produktionssteigerung der OPEC.

Während die Saudis eventuell noch etwas Luft haben um die Förderung anzuheben, wird in den USA gemunkelt, dass Trump strategische Reserven freigeben könnte, um die Preise zu drücken. Dafür spricht, dass die USA mehr Reserven als von der IEA gefordert hält und die Regierung diese Mengen eigenständig freigeben kann.

Die Konstellation ist insgesamt wenig stabil, weshalb die Märkte wohl weiter volatil bleiben und sich keine klare Richtung entwickelt.

Wegen des US Feiertages (Independence Day) ist heute mit einem geringeren Handelsvolumen zu rechnen.

Die Rheinfracht hat sich innert Wochenfrist um 10.00 CHF/to. verteuert.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

03. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 77.90 $   Crude (WTI): 74.74 $   Gasoil 664.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9939 Rheinfracht:.26.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Weitere Produktionsausfälle aber technische Verkaufssignale

 

Die US Ölförderung steigt weiter und auch die OPEC Länder, die Reservekapazitäten haben, heben ihre Förderung nach dem OPEC Beschluss vom 22. Juni an. Der Markt blickt somit auf jede Menge zusätzliches Öl, allerdings bleibt die klare bearishe Wirkung aus. Der bearishe Effekt der Rekordproduktion in den USA bleibt daher sehr begrenzt, zumal der Markt parallel mit Lieferunterbrechungen aus Kanada zu kämpfen hat.

Auch wenn die OPEC und Nicht-OPEC Länder zusätzliche Mengen an Öl an den Markt bringen, so fallen durch ungeplante Unterbrechungen mindestens so viele Öllieferungen auch aus, weshalb die Preise weiter auf hohem Niveau bleiben und höchstens kurzzeitige Abwärtskorrekturen möglich sind. Wenn die Ausfälle allerdings behoben werden können, besteht die Möglichkeit einer deutlichen Bewegung nach unten.

In Bezug auf die Nachfrage scheint sich zudem das Wachstum nun abzuschwächen. Die Nachfrage ist nicht nur im Inland gering, auch global ist der Bedarf nach den guten Monaten vom Jahresbeginn abgeflaut.

die Preise bleiben allerdings noch unterhalb der Niveaus von gestern Mittag. 

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

02. Juli 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 78.26 $   Crude (WTI): 73.46 $   Gasoil 668.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9925 Rheinfracht:.25.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Abwärtsreaktion an Ölbörsen zum Wochenauftakt

 

Zuletzt haben die Produktionsausfälle die Nachrichten dominiert. In Venezuela sinkt die Produktion bereits seit längerem stetig und die USA sanktioniert die Regierung weiter. Im Iran nehmen die Exporte anscheinend ebenfalls bereits ab, nachdem die USA auch hier harte Sanktionen für diejenigen angekündigt haben, die ihre Käufe nicht vollständig einstellen.

Die OPEC will diese Ausfälle kompensieren, damit die Versorgungslage nicht zu knapp wird. Entsprechend hatte das Kartell mit seinen verbündeten Rohölproduzenten Ende Juni beschlossen die Förderung anzuheben. Doch mittlerweile sind weitere Ausfälle in Libyen, Kanada und Kasachstan hinzugekommen, die die Versorgungslage noch einmal verschlechtert haben.

Letztlich bleibt die aktuelle Markt- und Versorgungslage undurchsichtig. Ständige Produktionsausfälle und unklare Zahlen zu den Produktionssteigerungen von OPEC und den Nicht-OPEC Ländern machen es derzeit sehr unübersichtlich. Trader reagieren daher oft auf einzelne Nachrichten, sodass die Preise volatil bleiben.

Der Tweet von Donald Trump vom Wochenende könnte die Ölpreise zum Wochenende wieder negativ beeinflusst haben, denn die Futures geben zum Handelsauftakt deutlich nach.

 

Fundamental; neutral bis bullish                        Chartanalyse; neutral bis bearish