AVIA Vereinigung Schweiz

22. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.81 $   Crude (WTI): 54.46 $   Gasoil 498.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0121   Rheinfracht: 30.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI versucht den Ausbruch – Optimistische OPEC und Charttechnik stützte

 

Nachdem man innerhalb der OPEC mit dem Anlaufen der Produktionskürzungen im Januar zufrieden ist, beginnen nun die Spekulationen um eine Verlängerung des Abkommens. Aktuell verknappt das Kartell mit seiner Maßnahme zwar das Angebot, da die Nachfrage in den ersten beiden Quartalen in der Regel schwächer sind als in der zweiten Jahreshälfte, ließ sich bisher kaum weiteres Aufwärtspotenzial generieren. Auch wenn sich der Generalsekretär der OPEC aktuell noch nicht festlegen will, ob der Deal verlängert wird, so gibt es bereits erste Spekulationen.

Diese Gerüchte gehören allerdings zu den üblichen Maßnahmen der OPEC um die Preise hoch zu halten. Bisher hielt das Abkommen einen Monat. Jetzt müssen noch vier bis fünf Monate folgen, ohne dass die OPEC Mitglieder anfangen von den Vorgaben abzuweichen.

Die Einhaltung der Produktionskürzung und Verlängerung in die zweite Jahreshälfte ist aber Voraussetzung dafür, dass die Ölpreise ihr aktuelles Niveau halten oder gar ausbauen können.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

21. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.32 $   Crude (WTI): 54.09 $   Gasoil 497.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0062   Rheinfracht: 32.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Öl-Futures nur geringfügig fester – Warten auf Impulse nach US Feiertag

 

Die Anzahl der Netto-Long-Positionen befindet sich bereits seit mehreren Wochen auf einem extrem hohen Niveau. Nach Abzug von Short-Positionen setzen spekulativ orientierte Trader damit so stark wie noch nie auf weiter steigende Preise.

Hintergrund ist die Produktionskürzung der OPEC, von der man erwartet, dass ein Grossteil des Überangebots der letzten Jahre vom Markt genommen wird. Da die Ölnachfrage in der ersten Jahreshälfte allerdings zunächst abnimmt, bevor sie in der zweiten Jahreshälfte steigt, kann sich der bullishe Effekt momentan nicht voll entfalten. Nur wenn die OPEC ihre Produktionskürzungen auf die zweiten sechs Monate dieses Jahr hinweg ausdehnt, werden die Preise weiter steigen können.

Mit der starken Long-Ausrichtung entsteht aber auch enormes Enttäuschungspotenzial. Daraus kann schnell eine technische Abwärtsspirale entstehen, wenn immer mehr der spekulativen Long-Positionen verkauft werden.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

20. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.03 $   Crude (WTI): 53.58 $   Gasoil 495.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0024   Rheinfracht: 36.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

US Feiertag – Märkte bleiben im Seitwärtstrend gefangen

 

Die Preise an den Ölbörsen bleiben weiter in ihrer Seitwärtskonsolidierung gefangen und zeigten in den letzten Handelstagen eine extrem geringe Handelsspanne. Das Spannungsfeld aus der Produktionskürzung der OPEC auf der einen Seite und den hohen Ölbeständen mit einer wachsenden US Ölförderung auf der anderen Seite, halten den Markt in Schach.

Berichte, die OPEC werde die Maßnahmen über Juni hinaus verlängern, sollten die globalen Ölbestände nicht deutlich sinken, nähren Spekulationen über eine Unterversorgung in der zweiten Jahreshälfte.

Eine steigende US Ölproduktion und zusätzliche Mengen aus Libyen und Nigeria relativieren zudem den Einfluss der Kürzung auf die Rohölbestände.

Die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen ist in der letzten Woche auf nun 597 gestiegen. Diese Zahl ist ein klares Indiz, dass die US Ölindustrie auf dem aktuellen Preisniveau rentabel ist.

Heute ist in den USA Feiertag und die Ölbörsen haben in London und New York nur verkürzt geöffnet.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

17. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.75 $   Crude (WTI): 53.41 $   Gasoil 492.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9991   Rheinfracht: 36.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI Schlüsselunterstützung stabil – Abwärtspotenzial bei Inlandspreisen

 

Gestern reagierten die Preise auf die Meldung, dass die OPEC die Produktionskürzungen verlängern könnte, sollten die globalen Ölbestände nicht abnehmen.

Dennoch reicht diese Meldung derzeit nicht aus, um die Seitwärtskonsolidierung der Ölbörsen nach oben aufzulösen. Der größte Ölproduzent der OPEC hat weiterhin eine abwartende Haltung bezüglich einer Verlängerung des Deals.

Zudem bleibt noch immer abzuwarten wie stark die US Ölproduktion in diesem Jahr von den höheren Preisniveaus profitieren wird.

Nachfrageentwicklung, Verlängerung des OPEC Abkommens und die Entwicklung der US Ölproduktion sind zentrale Fragen, wenn es um den mittelfristigen Preistrend geht. Momentan sind alle diese Faktoren allerdings alles andere als eindeutig zu beantworten und werden von Experten auch immer wieder unterschiedlich eingeschätzt.

Mittlerweile habe sich der Markt damit abgefunden, dass sich der Preis in etwa im richtigen Bereich eingependelt habe.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

16. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.86 $   Crude (WTI): 53.17 $   Gasoil 495.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0025   Rheinfracht: 36.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach DOE kaum verändert

 

Die Daten des DOE waren einmal mehr bearish, hatten allerdings keinen nachhaltigen Einfluss auf die Preisentwicklung. Vor allem die Benzinnachfrage erwies sich einmal mehr als schwach und blieb deutlich hinter dem Wert zum gleichen Zeitpunkt des letzten Jahres zurück. Für Marktteilnehmer ein Indiz, dass sich das Nachfragewachstum deutlich abschwächen könnte und dies der Beginn eines Trends ist, der dem Markt sicherlich Sorgen bereiten werde.

Dennoch haben die US Ölbestandsaufbauten derzeit kaum Einfluss auf die Preisentwicklung.

Der Markt befindet sich damit in einem Spannungsfeld aus steigenden US Ölbeständen und Erwartungen einer zunehmenden US Ölproduktion auf der einen Seite, sowie den Produktionskürzungen der OPEC auf der anderen Seite. Diese Hauptfaktoren limitieren bereits seit Ende Dezember die Spielräume an den Ölbörsen, weshalb der Seitwärtstrend vorerst weiter intakt bleibt.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

15. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.83 $   Crude (WTI): 52.96 $   Gasoil 494.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0071   Rheinfracht: 36.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen: US Ölbestandsaufbauten drücken das Preisniveau

 

Die Produktionskürzungen der OPEC haben das Angebot reduziert und könnten im Jahresverlauf ein Angebotsdefizit herbeiführen, sollten sie dies nicht schon jetzt haben. Die hohe Quotentreue von etwa 90% ist überzeugend. Die 90% betreffen allerdings nur die Kürzungen der 11 Kartellmitglieder. Mit Libyen, Nigeria und Iran sind drei Länder der OPEC von den Maßnahmen ausgenommen.

Rechnet man die Produktionssteigerungen von Nigeria und Libyen mit ein, so hat man insgesamt nur ca. 77% der geplanten Kürzung umgesetzt. Nimmt die Förderung in Nigeria wie geplant weiter zu, könnte dieser Wert schon bald auf 63% sinken. Ein weiteres Problem ist die geringe Quotentreue des zweitgrößten Mitglieds Irak. Dieser hatte im Januar nur etwa 40% seiner Vorgabe umgesetzt. A

Trader warten nun auf die US Ölbestandsdaten im Tagesverlauf. Hier sind die hohen Aufbauten bei Rohöl bearish, allerdings ist davon auszugehen, dass dies ein temporärer Effekt ist. Die Aufbauten sind dennoch in der Summe bearish.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

14. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.62 $   Crude (WTI): 52.91 $   Gasoil 490.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0053   Rheinfracht: 34.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Seitwärtskonsolidierung trotz bullisher Monatsberichte intakt

 

Die OPEC hat sich weitestgehend an die Kürzungen gehalten, wenngleich auch etwas ungleichmäßig verteilt. Einige Länder, allen voran Saudi-Arabien, haben ihre Förderung stärker als im November Abkommen vereinbart zurückgeführt, während andere Kartellmitglieder ihren Verpflichtungen (noch) nicht in vollem Umfang nachkommen. Allerdings reicht dies nicht, um die Preise an den Ölbörsen aus ihrer Seitwärtskonsolidierung ausbrechen zu lassen.

Dass sich die Länder der OPEC zu etwa 90% an die Produktionskürzungen gehalten haben ist zwar beeindruckend, deutet aber darauf hin, dass viel mehr nicht gekürzt werden wird. Im Gegenzug besteht allerdings das Potenzial, dass Libyen, Nigeria und Iran ihre Produktion steigern und auch die US Schieferölförderung in diesem Frühjahr und Sommer zusätzliche Mengen auf den Markt bringt.

Marktteilnehmer konzentrieren sich bereits auf die US Ölbestandsdaten. Wegen drohender Importzölle in den USA könnten die Importe kurzfristig auf hohem Niveau bleiben.

 

Fundamental neutral / bearish                Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

13. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.71 $   Crude (WTI): 53.82 $   Gasoil 502.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0031   Rheinfracht: 34.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Nach bullishem IEA Report – Trader warten auf OPEC

 

Laut des IEA Monatsberichts haben die Ölvorräte der OECD Länder im vierten Quartal 2016 um -0,8 Mio. B/T abgenommen. Auch wenn die OECD Länder nur einen Teil des globalen Ölmarktes ausmachen, so ist dies immerhin ein Indiz, dass der Markt im letzten Quartal aus der starken Überversorgung herausgekommen ist.

Sollten die Produktionskürzungen über Juni hinaus verlängert werden, könnten die Bestände noch stärker abnehmen. Preisprognosen müssten dann eventuell nach oben korrigiert werden. Die OPEC wird über eine Verlängerung allerdings erst bei ihrem Meeting im Mai entscheiden.

Kurzfristig werden die Marktteilnehmer heute vor allem auf den Monatsreport der OPEC warten. Dieser wird am frühen Nachmittag veröffentlicht. Sollte das Kartell die Kürzungen im Umfang der IEA bestätigen, könnte dies erneut Aufwärtspotenzial generieren.

Im frühen Handel bleiben die Futures auf hohem Niveau, sodass bei allen Produkten mit Preissteigerungen zu rechnen ist.

 

Fundamental neutral / bullish                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

10. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.78 $   Crude (WTI): 53.15 $   Gasoil 495.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0022   Rheinfracht: 34.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures im Bereich der Schlüsselwiderstände – Warten auf IEA und OPEC

 

Die Preise bleiben noch immer innerhalb der Seitwärtskonsolidierung, die sich nach der Ankündigung der Produktionskürzung der OPEC ab Mitte Dezember herauskristallisiert hat. Für WTI ergibt dies in etwa eine Handelsspanne zwischen 50,70 und 54,35 Dollar. Trader versuchen gegenläufige Faktoren abzuwägen. Dabei stehen vor allem folgende Fragen im Mittelpunkt:

Wird die OPEC ihre Produktionskürzung über Juni hinaus verlängern (bullish)? Wird die US Ölproduktion die bisherigen Erwartungen übersteigen (bearish)? Um wieviel werden Libyen, Nigeria sowie Iran ihre Ölförderung anheben können (bearish)? Verlangsamt sich das globale Ölnachfragewachstum durch die Preisniveaus von über 50 Dollar (bearish)?

Noch ist es viel zu früh um Antworten auf die Fragen zu haben, die sich vermutlich erst im Laufe der nächsten Monate zur Jahresmitte hin herauskristallisieren werden. Die Unsicherheit im Markt ist demnach weiterhin gross.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

09. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.52 $   Crude (WTI): 52.74 $   Gasoil 493.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9969   Rheinfracht: 34.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Nachfrage wichtiger als Bestände – Futures ziehen nach DOE an

 

Trader warten darauf, dass die Produktionskürzung der OPEC die Überversorgung beendet. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Nachfrage parallel nicht wegbricht. Schwache Zahlen zum US Benzinverbrauch, der im Januar bisher etwa 5% unter Vorjahresniveau lag, hatte genau diese Sorgen verstärkt. Angebot und Nachfrage scheint derzeit für die Trader daher momentan besonders wichtig zu sein, was eine Erklärung für die bullishe Reaktion auf die gestrigen Daten des DOE ist, die viele überrascht hatte.

Die Unsicherheit im Markt wird insgesamt weiter hoch bleiben, auch wenn die OPEC bisher einen Großteil der Kürzungen umgesetzt hat. Die Entscheidung über eine Verlängerung der Maßnahme wird erst im Mai fallen. Nun wartet man nach den Bestandsdaten des DOE auf den nächsten Monatsbericht der IEA, der am Freitag veröffentlich wird.

für Heizöl und Diesel werden moderate Preissteigerungen erwartet. Bei Benzin ist hingegen mit massivem Aufwärtspotenzial zu rechnen

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

 

08. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 54.75 $   Crude (WTI): 51.70 $   Gasoil 485.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9988   Rheinfracht: 34.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Massiver Anstieg der US Rohölbestände – Futures in der Nacht weicher

  

Die EIA rechnet in ihrem Monatsreport nicht damit, dass die OPEC die bisherigen Produktionskürzungen noch nennenswert ausbauen wird. Länder wie Nigeria, Libyen und Iran dürfen ihre Produktion in Grenzen steigern und haben auch angekündigt dies zu tun. Damit werden weitere Produktionskürzungen der OPEC kompensiert.

Etwas überraschend hat die EIA die Einschätzung für die US Rohölförderung in diesem Jahr leicht nach unten korrigiert, während die stark ansteigende Anzahl aktiver US Ölbohranlagen eher für eine Anpassung der Produktionserwartung nach oben sprechen.

Der EIA Monatsreport wurde durch die API Bestandsdaten ohnehin in den Schatten gestellt. Der massive Anstieg der Rohölbestände sowie die deutlich gestiegenen Vorräte bei den Produkten sind klar belastend für die Preise.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

 

07. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.78 $   Crude (WTI): 53.06 $   Gasoil 491.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9960   Rheinfracht: 35.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Mit technischen Verkäufen abwärts – Experten erwarten steigende US Ölbestände

 

Die Ölpreise an ICE und NYMEX bleiben weiter in dem Spannungsfeld, das sich aus den Produktionskürzungen der OPEC und der steigenden Ölproduktion der USA ergibt. Der Markt scheint mit diesen Faktoren im Bereich zwischen 52 und 54 Dollar ein Gleichgewicht gefunden zu haben. Allein in den letzten drei Wochen stieg die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen um 61. Bisher ist kein Ende des Trends in Sicht.

Es ist davon auszugehen, dass die US Ölförderung in diesem Jahr stärker als bisher gedacht steigen wird, wenn die mit den Ölbohranlagen erschlossenen Quellen in ein paar Monaten in Produktion gehen.

Die zunehmenden US Ölbestände könnten in dieser Woche eventuell ebenfalls belasten. Hier werden die Berichte von API heute Nacht (Veröffentlichung bei FS morgen früh) und DOE morgen Nachmittag erwartet.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

06. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 57.03 $   Crude (WTI): 54.05 $   Gasoil 500.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9940   Rheinfracht: 35.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Trader fürchten neue Iran Sanktionen – Futures bleiben in der Eröffnung fest

 

Mittlerweile ist jeder am Markt davon überzeugt, dass es der OPEC mit ihren Kürzungen gelingen wird das Angebot nennenswert zu reduzieren. Die hohe Quotentreue, die zwischen 60% und 80% eingeschätzt wird, sollte im kommenden Monat noch einmal verbessert werden. Das Abkommen wird eventuell nur bis Mitte des Jahres Bestand haben. Über eine Verlängerung soll im Mai entschieden werden.

Stützend wirken sich auch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran aus. Momentan sind Interventionen allerdings nicht absehbar und so preisen Trader höchstens eine kleine Risikoprämie ein.

Auf der anderen Seite bleibt die US Ölproduktion vermutlich der große bearishe Faktor dieses Jahr. Experten gehen von einem deutlichen Anstieg der US Ölförderung aus, nachdem die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in den letzten Monaten drastisch zugenommen hat.

Die Unsicherheit am Markt bleibt damit weiter groß, sodass die Futures sich vermutlich weiter innerhalb der Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau bewegen werden.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

03. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.95 $   Crude (WTI): 53.92 $   Gasoil 498.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9935   Rheinfracht: 39.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Weiter kein Richtungstrend an den Ölbörsen in Sicht

 

Die Ölversorgung wird mit den Kürzungen der OPEC verknappt. Saudi-Arabien nutzt hierfür auch die Preisschraube, um die Nachfrage nach seinem Öl zu reduzieren. Es bleibt aber schwer abzuschätzen, ob die Maßnahme die Überversorgung tatsächlich vom Markt nehmen kann oder lediglich reduziert.

Am Markt gibt es damit ungewöhnlich viele Unsicherheiten. Wie sehr halten sich die Länder tatsächlich an die Produktionskürzungen in den kommenden Monaten? Wird der Deal über Juni hinaus verlängert? Nimmt die Abweichung gegen Ende des Abkommens zu? Um wie viel kann die USA ihre Ölproduktion steigern? Wie stark sinkt das globale Ölnachfragewachstum durch die höheren Preise von über 50 Dollar? Mit wie viel mehr Öl ist aus Libyen und Nigeria zu rechnen?

Die Antworten auf diese Fragen kann nur die Zeit bringen und so warten die Trader weiter auf die kommenden Monatsreports.

Die Rheinfrachten sind wieder etwas gesunken - minus CHF. 10.00 / To.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

02. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.66 $   Crude (WTI): 53.66 $   Gasoil 500.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9910   Rheinfracht: 49.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

US Bestandsdaten: Trader ignorieren bearishe Zahlen

 

Der DOE Bestandsbericht war eigentlich klar bearish für alle Produkte. Dennoch reagierte der Markt anders auf die Zahlen. Statt nachzugeben zogen die Notierungen im Anschluss an den Bericht an. Die Reaktion von gestern Abend ist für viele Akteure zwar nicht nachvollziehbar, zeigt allerdings den Charakter des Marktes, der für bullishe Signale derzeit empfänglich und immun gegen negative Signale sei.

Der Markt bleibt derzeit weiter von der Unsicherheit geprägt, ob es der OPEC mit den Produktionskürzungen tatsächlich gelingen wird die Überversorgung der letzten Jahre zu beenden, oder ob die höheren Preise die Produktion der USA und anderer Länder derart begünstigt, dass deren Anstieg die Kürzungen kompensieren werden.

Wegen des späten Preisanstieges an den Ölbörsen in New York und London, deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreiserwartungen für den Vormittag aktuell deutliche Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

01. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.58 $   Crude (WTI): 52.82 $   Gasoil 488.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9913   Rheinfracht: 60.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen zum Monatswechsel relativieren späten Preisanstieg

 

Die OPEC hat, ersten vorläufigen Zahlen zufolge, die eigene Produktion von Dezember zu Januar um über 1 Mio. B/T gekürzt. Auch im Vergleich zu Oktober ist die Förderung demnach erheblich gesunken. Das Produktionsniveau Oktober wird als Ausgangspunkt für die Messung der Produktionseinschränkung herangezogen. Auf dieser Basis habe die OPEC die eigene Vorgabe im Januar bereits zu 88% umgesetzt.

Die Zahlen sind für den Markt ein weiteres Anzeichen, dass es die OPEC mit den Kürzungen ernst meint, diese umsetzt und somit das Angebot verknappt. Für die Ölbörsen sind Meldungen wie diese naturgemäß bullish. Trader werden vermutlich noch auf die Monatsreports von IEA, EIA und OPEC warten, von denen die ersten kommende Woche veröffentlicht werden.

Die DOE Bestandsdaten haben das Potenzial heute Nachmittag einen deutlichen Impuls zu generieren. Die Zahlen des API Berichts fielen bearish aus.

Aufgrund der Regenfälle steigen die Pegel am Rhein und die Preise erholen sich leicht.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

31. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.03 $   Crude (WTI): 52.28 $   Gasoil 483.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9940   Rheinfracht: 70.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Trader wägen US Ölproduktion gegen OPEC Kürzungen ab

 

Seit Dezember befinden sich die Ölpreise in einer Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau. Die OPEC Produktionskürzung hat den Preisen eine Untergrenze vorgegeben, sodass sich diese oberhalb der 50 Dollar Marke haben etablieren. Analysten und Marktteilnehmer wägen derzeit gegenläufige Einflussfaktoren gegeneinander ab. Den stützenden OPEC Maßnahmen steht dabei in erster Linie die Erwartung einer steigenden US Ölproduktion gegenüber. Die höheren Preise an den Ölbörsen sorgen bereits seit Monaten für eine steigende Anzahl aktiver Ölbohranlagen. Die US Schieferölförderung hat das Potenzial einen Teil der OPEC Kürzung zu ersetzen.

Das Abkommen bezieht sich zudem "nur" auf die Produktionsmengen. Die Exporte werden vermutlich weniger deutlich sinken als die Produktionszahlen, da man mit Blick auf die zeitliche Begrenzung des Deals seine Marktanteile bei den Abnehmern nicht verlieren will.

Diese Unsicherheit ist der Grund, weshalb WTI bereits seit Mitte Dezember die Spanne zwischen 50,70 und 54,35 Dollar nicht mehr verlassen hat.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

30. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.43 $   Crude (WTI): 53.11 $   Gasoil 485.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9990   Rheinfracht: 70.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Weicher Wochenstart mit Baker Hughes und technischem Verkaufssignal

 

Die Zweifel an der OPEC Produktionskürzung dürften mit den ersten unabhängigen Daten aus dem Schiffsverkehr langsam abnehmen. Das Kartell senkt das Angebot und reduziert somit die Überversorgung. Auf der anderen Seite gibt es allerdings von der US Ölindustrie, die von den höheren Ölpreisen profitiert, Gegenwind. Die Förderung sollte dieses Jahr deutlich zulegen, da immer mehr Bohranlagen, aktuell 566 in Betrieb genommen werden.

Die Einschätzung über den Effekt der US Ölproduktion und der OPEC Produktionskürzung gehen am Markt allerdings weit auseinander. Einige Analysten erwarten zudem auch eine steigende Produktion des Iran, Libyens und Nigerias, die der OPEC Produktionskürzung entgegenwirken.

Laut Baker Hughes seien die Erträge in der Ölindustrie der Golfregion gestiegen und es gebe keine Anzeichen, dass die Produzenten ihre Aktivitäten zum Ausbau ihrer Ölproduktion verringern. Diese würden weiter an ihren langfristigen Produktionsplänen festhalten.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

26. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.50 $   Crude (WTI): 53.12 $   Gasoil 487.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9981   Rheinfracht: 70.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Charttechnisches Dreieck weiter intakt – Ausbruch steht bevor

 

Die US Rohölbestände sind ebenso wie die Produktvorräte gestiegen. Die US Nachfrage nach Ölprodukten ließ in der letzten Woche (saisonal) stark nach, während die US Ölförderung zunahm. Dies ist nicht unbedingt etwas, was die OPEC gerne sieht. zumal die Endverbrauchernachfrage derart schwach ausfiel.

Gestützt werden die Ölpreise aktuell weiter von den OPEC Kürzungen, auch wenn diese Story mittlerweile alles andere als neu ist und noch immer belastbare Zahlen für Januar fehlen. Dennoch bleibt man mit Verkäufen noch vorsichtig, würde doch ein Ausbruch nach unten vermutlich zu automatischen stop-loss Verkäufen führen.

Zum anderen stützt auch die Rallye an den Aktienmärkten. Mit neuen Rekordständen beim Dow Jones Index reagierten diese auf die erwartet positiven Effekte.

Für heute ist die Tendenz aktuell rechnerisch zu leichten Preissteigerungen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

25. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.23 $   Crude (WTI): 52.97 $   Gasoil 487.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0017   Rheinfracht: 70.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise weiter in technischem Dreieck – Ausbruch wird wahrscheinlicher

 

Im Prinzip ändert sich an der Marktlage derzeit nicht viel. Die OPEC hat zusammen mit 11 weiteren Ländern die Produktion gekürzt und damit etwa 80% des gemeinsamen Abkommens umgesetzt. Libyens Ölförderung nimmt allerdings wieder zu. Weitere Mengen können in den kommenden Wochen und Monaten dazukommen, .

Auch wenn die Länder ihre Förderung reduzieren, so kürzen Sie bei den Exporten weniger, um ihre Marktanteile nicht zu gefährden. Zudem gibt es Anzeichen, dass die US Ölproduktion dieses Jahr deutlich stärker wachsen und einen Teil der Kürzungen auffangen wird. Diese Entwicklung könnte durch eine Lockerung der Umweltauflagen sowie den Bau neuer Pipelines in den USA begünstigt werden. Der neue US Präsident Trump signalisierte den Pipelinebetreibern gestern eine neue Chance Projekte, die unter Obama noch abgelehnt wurden, bewilligt zu bekommen.

Analysten sehen WTI derzeit in einer Range zwischen 51 und 54 Dollar gefangen. Die Spanne wird dabei allerdings immer geringer, sodass ein Ausbruch immer wahrscheinlicher wird.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

24. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.62 $   Crude (WTI): 53.13 $   Gasoil 487.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9985   Rheinfracht: 70.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

OPEC vs. USA – Ölbörsen zum Wochenstart weiter ohne klare Richtung

 

Die OPEC und ihre Produktionskürzung bestimmt weiterhin das Marktgeschehen. Die Einhaltung des Abkommens von 80% überraschte jedoch kaum einen, zumal die Zahl deutliche Schwächen hat. Produktionssteigerungen von Libyen, Nigeria oder Iran wurden hierin nicht berücksichtigt, sodass das Angebot vermutlich nicht um die angegebenen 1,5 Mio. B/T abgenommen hat.

Die US Ölproduktion wird weiter eine Gefahr für das Abkommen der OPEC bedeuten, da die Ölindustrie der USA besonders stark von der Maßnahme und den damit verbundenen hohen Preisen profitieren kann. Die bisherigen Prognosen für das Ölangebot aus den USA werden in den kommenden Monatsreports vermutlich nach oben korrigiert werden müssen.

Kurz bis mittelfristig werden die Preise dank der OPEC vermutlich deutlich oberhalb der 50 Dollar bleiben, was sich allerdings ändern könnte, werden die Maßnahmen tatsächlich zur Jahresmitte enden

Rheinfrachten ziehen erneut an und eine Entspannung ist kurzfristig nicht in Sicht.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

23. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.35 $   Crude (WTI): 53.05 $   Gasoil 486.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9986   Rheinfracht: 67.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

OPEC bestätigt Quotentreue von 80% - Starker Anstieg der US Bohraktivität

 

Die OPEC meldet, dass Sie bereits einen Großteil der Produktionskürzungen umgesetzt hat. Im Februar sollen demnach weitere Kürzungen folgen. Der Bericht der OPEC vom Wochenende sollte die Ölpreise nun erst einmal weiter stützen.

Die wachsende US Ölproduktion sieht man innerhalb der OPEC bisher nicht als Gefahr an, denn diese werde nach Ansicht des kuwaitischen Ölministers von der steigenden Nachfrage aufgenommen. Die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen steigt stetig und mit insgesamt 551 aktiven Anlagen ist die Anzahl auf den höchsten Stand seit November 2015 geklettert.

Letztendlich wird man wohl bis Mitte Februar warten müssen, bis die neuen Monatsreports mehr Aufschluss darüber geben, um wie viel die OPEC und Nicht-OPEC Länder den Markt tatsächlich haben verknappen können.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

20. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 54.47 $   Crude (WTI): 51.45 $   Gasoil 480.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0050   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nahezu unverändert nach DOE Bestandsbericht

 

Die OPEC hatte mit ihrem Monatsbericht überrascht, denn das Kartell schätzt die Nachfrage nach seinem eigenem Öl für 2017 weniger als die IEA ein. Nach den Produktionskürzungen von November und Dezember, sei im Januar mit noch umfangreicheren Kürzungen zu rechnen.

Der Ölmarkt werde nach Ansicht der IEA in der ersten Jahreshälfte 2017 daher in ein Defizit geraten und die Ölbestände werden sinken. Die Bestandsabnahme bereits vor in Kraft treten des OPEC Deals ist für die Analysten ein Alarmsignal.

Zum anderen bleibt das Problem der hohen Exporte. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Ölexporte Saudi-Arabiens im November ein 13,5-Jahreshoch erreicht haben.

Die Marktlage bleibt damit weiterhin undurchsichtig. In der ersten Jahreshälfte 2017 rechnen die meisten Experten zwar mit festeren Preisniveaus und für die zweite Jahreshälfte gibt es erhebliche Abwärtsrisiken für die Ölbörsen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

18. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.67 $   Crude (WTI): 52.66 $   Gasoil 488.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0044   Rheinfracht: 61.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtspotenzial bleibt begrenzt – Futures bleiben in Konsolidierungsspanne

 

Die OPEC scheint hart daran zu arbeiten, dass das Produktionsabkommen von Ende November funktioniert. Darauf deuten die Kommentare Saudi-Arabiens und anderer Ölproduzenten hin, die angeben mehr als vereinbart gekürzt zu haben. Das Aufwärtspotenzial bleibt allerdings begrenzt, da die Marktteilnehmer bereits 60 bis 80% der Kürzung eingepreist hätten. Der Fokus läge nun auf den Produktionsmengen der USA, Nigeras, Libyens und des Irak.

Viel von den Produktionskürzungen wird durch den in den Wintermonaten geringeren Eigenbedarf der Länder in der Golfregion absorbiert, sodass die Exporte nicht im gleichen Maße sinken. Eine freiwilliger Aufgabe von Marktanteilen, wenn der Deal der OPEC doch vermutlich nur bis Jahresmitte Bestand hat, dürfte nicht im Interesse der meisten Produzenten sein.

Trader warten nun auf den OPEC Monatsbericht mit Zahlen zu Dezember, der heute am frühen Nachmittag zu erwarten ist. Die US Ölbestandsdaten kommen einen Tag später als üblich.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

17. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.69 $   Crude (WTI): 52.42 $   Gasoil 488.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0078   Rheinfracht: 61.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach Saudi-Kommentaren wenig verändert

 

Der Ölminister Saudi-Arabien zeigt sich zuversichtlich, dass die Maßnahmen der OPEC ausreichend sein werden, um die Überversorgung bis Mitte des Jahres zu beenden. Zwar sei man bereit die Kürzungen zu verlängern, falls dies notwendig sei, jedoch wolle man keine Knappheit herbeiführen, wenn die Nachfrage wieder ansteigt. Daher zieht man eine Verlängerung derzeit nicht in Betracht.

Die Marktteilnehmer scheinen derzeit an den Erfolg der OPEC zu glauben. Darauf deutet zumindest die weiterhin sehr ausgeprägte Long-Ausrichtung bei den spekulativen Handelspositionen hin. Belege für die Kürzungen gibt es weiterhin keine und die von den OPEC Ländern selbst gemeldeten Kürzungen sind wohl nur wenig verlässliche Zahlen. Entsprechend wartet man auf den Monatsbericht der OPEC am Mittwoch.

Am Wochenende trifft sich dann das von der OPEC eingesetzte Komitee, das die Quotentreue überprüfen soll. Spätestens hiervon erwartet man erste offizielle Zahlen zu den bereits umgesetzten Kürzungen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

16. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.36 $   Crude (WTI): 52.27 $   Gasoil 486.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0100   Rheinfracht: 61.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI bleibt in Preisspanne zwischen 50 und 55 Dollar

 

Der Ölmarkt bleibt von Kommentaren zur Einhaltung oder Nicht-Einhaltung der OPEC Produktionskürzungen getrieben. Saudi-Arabien, Kuwait und Algerien wollen mehr als erforderlich reduziert haben – für Skeptiker allerdings ein Zeichen, dass damit die Nichteinhaltung anderer Länder ausgeglichen werden soll. Experten rechnet mit einer Quotentreue von etwa 70%.

Allerdings bedeutet die Produktionskürzung nicht, dass auch das internationale Ölangebot im gleichen Umfang sinkt. Der Ölverbrauch Saudi-Arabiens nimmt in den Wintermonaten ab, da die Nutzung stromintensiver Klimaanlagen zurückgeht und somit weniger Öl für die Stromerzeugung benötigt wird. Der geringere Eigenbedarf deckt damit einen Großteil der umgesetzten Produktionskürzung ab.

Der Markt befindet sich nun seit einiger Zeit in einer Spanne zwischen 50 und 55 Dollar (WTI).

Im Wochenverlauf stehen dann noch die Monatsreports von OPEC und IEA an, sowie die Amtseinführung des US Präsidenten am Freitag.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

13. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.86 $   Crude (WTI): 52.91 $   Gasoil 492.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0080   Rheinfracht: 61.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Charttechnik und OPEC Kommentare sorgen für Preisanstieg

 

Der Markt ist und bleibt anfällig für Kommentare bezüglich Produktionskürzungen aus der OPEC. Die bekanntgegebenen Einschnitte Saudi-Arabiens, Kuwaits und Algerien sind umfangreicher als beim Deal Ende November vereinbart, eine belastbare Verifizierung dieser Zahlen gibt es momentan allerdings nicht. Erst mit den Monatsreports von EIA, IEA und OPEC Anfang/Mitte Februar herrscht wohl Klarheit, um wie viel die Produktion im Januar gekürzt wurde.

Durch diesen Effekt sind derzeit Preise von unter 50 Dollar WTI nicht vorstellbar. Abwärtsbewegungen werden schnell für einen neuen Einstieg genutzt. Nach oben bleibt das Niveau daher wohl spätestens durch die Marke bei 55 Dollar begrenzt.

Für Bedenken ob die Überversorgung abgebaut wird, sorgen zudem die Produktionssteigerungen Libyens. Auch in den USA nimmt die Ölproduktion zu, da die Ölquellen wieder rentabler werden. Zuvor auf Eis gelegte Projekte werden nun umgesetzt.

Aktuell überwiegt mit den Kommentaren aus der OPEC einmal mehr die bullishe Wirkung an den Ölbörsen.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

12. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.31 $   Crude (WTI): 52.30 $   Gasoil 490.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0097   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures trotz DOE Bestandsaufbauten fester

 

Iran und der Irak sind zwei wichtige Mitglieder der OPEC, an denen das Abkommen zur Produktionsbegrenzung Ende November hing. Letztlich gaben diese ihre Zustimmung zu Produktionskürzungen. Da der Deal aber lediglich auf die Produktion abzielt, nutzten Iran und Irak zuletzt ihre Rohölbestände, um von den gestiegenen Preisen zu profitieren. Offiziell will man sich an die Produktionsvorgaben halten, die Exporte allerdings hochhalten.

Dies könnte das Abkommen torpedieren, da das Angebot durch diese Vorgehensweise nicht reduziert werden kann. Es besteht die Gefahr, dass die anderen Ölproduzenten ebenso verfahren und dies in einem Wettbewerb um Exportanteile mündet.

Eine Preisrallye bei WTI über die 55 Dollar hinaus ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer vorstellbar, da die US Ölförderung bereits deutlich zulegt. Die US Ölbestandsdaten von gestern wurden, trotz der Bestandsaufbauten, überraschend bullish interpretiert.

Durch die späte Preisrallye an den Ölbörsen gestern, deuten sich bei den Inlandspreisen heute Vormittag zunächst einmal deutliche Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

11. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 53.89 $   Crude (WTI): 51.08 $   Gasoil 471.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0160   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures rutschen auf 1,5-Monatstief – Hohe OPEC Exporte belasten

 

Die Länder der OPEC beteuern zwar, dass man die Produktionskürzungen einhält, dennoch gibt es Anzeichen, dass das Ölangebot nicht sinkt. Libyen und Irak fördern immer mehr Öl. Zudem hat Bagdad einigen Raffinerien auch schon für Februar eine volle Zuteilung der üblichen Exporte zugesichert.

Durch die Exporte aus ihren Rohölbeständen können Länder wie der Irak zwar durchaus mehr Öl exportieren und dabei gleichzeitig die vereinbarte Produktionskürzung einhalten, allerdings führt diese Vorgehensweise nicht dazu, dass das globale Ölangebot reduziert wird.

Die US Ölförderung wird von den höheren Preisen profitieren und zulegen, während die Exporte des Irak und Iran hoch bleiben und die Ölförderung aus Libyen wohl weiter steigt. Dies könne dazu führen, dass das Überangebot langsamer als von den bullish eingestellten Marktteilnehmer erwartet abgebaut wird.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

10. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.04 $   Crude (WTI): 52.04 $   Gasoil 480.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0131   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Zweifel an OPEC Kürzungen – Ölpreise mit schwachem Wochenstart

 

Auch wenn immer wieder betont wird, dass die Produktionskürzungen umgesetzt werden, so zeigt die zögerliche Implementierung Russlands, dass es doch eine Weile dauern könnte, bis die Kürzungen annähernd im versprochenen Umfang erfolgen. Die Tatsache, dass der Irak im Dezember so viel wie noch nie exportiert hat und der Iran seine schwimmenden Rohöllager auflöst, verdeutlicht zudem das Dilemma der OPEC. Die höheren Preise verleiten dazu profitieren zu wollen und die Verkäufe hoch zu halten.

Die US Ölproduktion wird durch die höheren Preise der letzten Monate in diesem Jahr wieder steigend erwartet und auch aus Kanada könnte mehr Öl kommen. Hier stieg die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen im Dezember 2016 im Jahresvergleich um 30%.

Die Marktlage bleibt weiterhin sehr undurchsichtig, während man wohl bis Februar auf konkrete Produktionszahlen aus dem Kartell warten muss.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

09. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.87 $   Crude (WTI): 53.74 $   Gasoil 494.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0179   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preise auf hohem Niveau kaum verändert

 

Saudi-Arabien soll seine Produktionskürzungen bereits zum Januar vollständig umsetzen und auch andere Ölproduzenten wie Kuwait haben die Kürzungen bei Ihren Kunden bereits angekündigt. Mehr als Gerede ist dies bislang allerdings nicht. Der Markt wartet weiter auf belastbare Daten zu den Produktionszahlen, die vermutlich erst kommenden Monat zur Verfügung stehen.

In den letzten drei Wochen, seit Mitte Dezember, konsolidiert WTI zwischen 52 und 55 Dollar. Eine Spanne, die vermutlich weiter Bestand haben wird, so lange es keine neuen Erkenntnisse über die Einhaltung der Kürzungsvereinbarung gibt.

In den USA wird die Ölförderung dieses Jahr wieder steigen. Die Produktion ist mit den höheren Preisen wieder rentabel, sodass die Investitionen wieder zunehmen. Ein Beleg dafür ist die in der zweiten Jahreshälfte um etwa 60% gestiegene Anzahl der US Ölbohranlagen.

Nach dem Auf und Ab am Freitag deuten sich für heute bei den rechnerischen Inlandspreisen erst einmal keine größeren Preisveränderungen an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

06. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.72 $   Crude (WTI): 53.62 $   Gasoil 493.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0114   Rheinfracht: 65.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Saudi-Arabien hat Produktionskürzungen angeblich bereits umgesetzt

 

Die US Ölbestandsdaten von gestern Abend haben die Futures erneut auf eine Berg- und Talfahrt geschickt. Doch die massiven Aufbauten bei den Produkten und starken Abbauten bei Rohöl sind aller Wahrscheinlichkeit das Resultat von Verzerrungen durch die Feiertage und die bilanzpolitischen Maßnahmen der Raffineriebetreiber, mit denen versucht wird die Steuerlast zum Jahresende zu reduzieren.

Der Markt bewegt sich vorerst weiter in einer Pattsituation in der die erwartete Produktionskürzung der OPEC Käufer vom Markt fernhält. Da die Kürzung allerdings auch zum Teil eingepreist ist, bleiben die Aufwärtspotenziale ohne klare Zahlen zu definitiven Produktionskürzungen begrenzt. Von daher werden die Preise erst einmal auf hohem Niveau zwischen 52 und 55 Dollar konsolidieren und volatil auf Meldungen aus OPEC Kreisen reagieren.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

05. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.25 $   Crude (WTI): 53.11 $   Gasoil 491.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0167   Rheinfracht: 63.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Fester Euro gleicht Preisanstieg der Ölbörsen aus

 

Die Preise an den Ölbörsen treten derzeit auf der Stelle. Signifikante Preissteigerungen bleiben ohne Belege für eine signifikante Produktionskürzung durch die OPEC verwehrt, während das Abwärtspotenzial in Anbetracht der Kürzungsabsicht begrenzt bleibt. Mit der ersten Angebotsverknappung der OPEC seit 2009 ist kaum ein Trader bereit mit Short-Positionen auf fallende Preisniveaus zu setzen. Damit bleibt der nötige Verkaufsdruck für nachhaltige Abwärtsbewegungen derzeit aus.

Eventuell kann das Treffen des OPEC Komitees am 21./22. Januar für mehr Klarheit sorgen, um wie viel die OPEC ihre Produktion im ersten Monat des Abkommens gekürzt hat. Libyens steigende Ölförderung, könnte allerdings zu einem Problem für das Kartell werden, da sie einen Teil der Kürzung aufwiegt.

Der Handel wird weiter volatil und nervös bleiben, während die US Ölbestandsdaten des API nicht unbedingt eindeutig bullish oder bearish zu interpretieren sind. Große Aufbauten bei den Produkten stehen starke Abbauten bei Rohöl entgegen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

04. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.69 $   Crude (WTI): 52.51 $   Gasoil 491.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0278   Rheinfracht: 63.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preisrallye zum Jahresstart überhitzt – Gewinnmitnahmen ließen Kurse einbrechen

 

Die gestrige Preisrallye auf neue Langzeithochs kam für die meisten Marktteilnehmer überraschend, da kein wirklicher Impuls hinter der Rallye stand. Egal wie viel die OPEC kürzt, vor Monatsende werde das Kartell wohl keine Zahlen bekanntgeben.

Die OPEC Produktionskürzungen haben diese Woche zwar begonnen, bisher gibt es allerdings keine neuen Informationen, auf die die Marktteilnehmer warten, weshalb die gestrige Preisrallye in zu kurzer Zeit zu weit nach oben ging. Die Gewinnmitnahmen am gleichen Tag zeigen wie nervös die Marktteilnehmer sind und wie volatil dies die Preise werden lässt.

Das Handelsinteresse wird in dieser Woche langsam zunehmen, wobei die Rückkehr der Marktteilnehmer mit ihren Orders immer wieder für unvorhergesehene Kursausschläge sorgen könnte….

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

03. Januar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.99 $   Crude (WTI): 53.95 $   Gasoil 502.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0238   Rheinfracht: 63.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in ein erfolgreiches, zufriedenes und gesundes 2017

 

Fester Start ins neue Jahr – Futures bleiben mit OPEC Hoffnung auf hohem Niveau

 

Russland hat im Dezember seine Produktion noch nicht gekürzt und fördert, trotz der Kürzungszusagen für 2017, weiter auf Rekordniveau. Vermutlich wartet Russland darauf, ob die OPEC ihre Ankündigung einer Kürzung nachkommen wird.

Die Erwartung der Angebotsreduzierung bleibt stützend für die Preisniveaus, die meisten Experten gehen doch davon aus, dass sich das Kartell zumindest zu Beginn bemüht, die Kürzungen umzusetzen. Libyen könnte dabei allerdings ein Problem sein, denn das Land ist von der Maßnahme ausgenommen und hat Produktionssteigerungen angekündigt.

Trader warten daher auf realistische Produktionszahlen des Kartells. Die Erwartung einer Produktionskürzung hat allerdings gleichzeitig enormes Enttäuschungspotenzial aufgebaut. Sollte die OPEC nicht abliefern, drohen umfangreiche Gewinnmitnahmen und eine scharfe Preiskorrektur an den Ölbörsen.

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral