AVIA Vereinigung Schweiz

25. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.13 $  Crude (WTI): 46.91 $  Gasoil  434.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9665  Rheinfracht: 15.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach DOE weicher – Sturmtief nimmt Kurs auf USA

 

In den kommenden Wochen wird die Frage offen bleiben, ob sich die OPEC mit anderen Produzenten auf eine Produktionsbegrenzung wird einigen können. Nach den Produktionssteigerungen des Iran scheint hier die Bereitschaft für einen Deal zugenommen zu haben, berechtigte Zweifel bleiben allerdings bestehen. Der Iran müsste auf die geplante weitere Produktionssteigerung verzichten und auch Libyen und Nigeria haben noch Möglichkeiten das Angebot zu erhöhen.

Fundamental fehlen daher, bis auf die Spekulationen um eine Produktionsbegrenzung der OPEC, die Argumente für Aufwärtsbewegungen an den Börsen. Unterdessen ist auch das Tiefdruckgebiet in der Karibik im Auge zu behalten. Der Sturm wird in den kommenden Tagen vermutlich an Intensität zulegen und Kurs auf die USA nehmen. Ein Einfluss auf die Ölproduktion im Golf von Mexiko ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht auszuschließen.

Bei den rechnerisch zu erwartenden Inlandspreisen zeichnen sich für den Moment daher keine größeren Veränderungen zum Vortag ab.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

 

24. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.18 $  Crude (WTI): 47.25 $  Gasoil  433.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9635  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preissprung: Iran sorgt für Nervosität

 

Die Preisentwicklung an den Ölmärkten hängt derzeit stark von den geplanten Gesprächen der OPEC mit Russland in Algerien im nächsten Monat ab, und ob dieses Treffen zu einer Begrenzung der Produktionsmengen führen kann. Die Bereitschaft des Iran sich an den Verhandlungen zu beteiligen hat die Wahrscheinlichkeit einer Einigung erhöht. Doch nur weil sich der Iran die Positionen und Pläne der anderen Produzenten anhört, heißt dies nicht, dass Teheran auf seine geplante Produktionssteigerung freiwillig verzichten wird. Saudi-Arabien machte dies bislang allerdings zur Voraussetzung für die Wahrung einer Produktionsobergrenze.

Selbst der irakische Ministerpräsident habe mitgeteilt, dass sein Land noch nicht die anvisierten Marktanteile erreicht habe. Ein Abkommen der OPEC müsste folglich zahlreiche Ausnahmeregelungen enthalten, sodass sich die Verhandlungen äußerst schwierig gestalten werden und ein Deal noch lange nicht als sicher angesehen werden kann. Meldungen, die eine Einigung wahrscheinlicher machen bleiben in der Zwischenzeit dennoch stützend.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

 

23. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.00 $  Crude (WTI): 47.11 $  Gasoil  433.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9604  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Steiler Aufwärtstrend ausgebremst – Weitere Preisabschläge zu erwarten

 

In den letzten 12 Monaten wurde oft über eine Maßnahme der OPEC zur Regulierung des Angebots spekuliert, ohne dass etwas geschehen ist. Entsprechend sieht man die neuen Bemühungen mit einer gewissen Portion Skepsis. Die Preisrallye der letzten Wochen wurde von vielen als überzogen angesehen und man wartete nur auf ein Ende des Preistrends. Dieser scheint nun vorerst erreicht zu sein.

Am Produktmarkt sorgt unterdessen China für Preisdruck, nachdem das Land zu einem wesentlichen Exporteur geworden ist.

Zur Wochenmitte stehen wie üblich die US Ölbestandsdaten an, bei denen man mit Rohölaufbauten rechnet, während die Benzinvorräte gesunken sein sollten.

der relativ feste Euro/Dollar-Kurs deuten in den frühen Morgenstunden für das Inland rechnerisch bereits erneut deutliche Preisabschläge an.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse bearish

 

 

 

22. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.92 $  Crude (WTI): 48.26 $  Gasoil  438.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9638  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Überzogene Preisrallye beendet? Verkaufssignale sprechen für Gewinnmitnahmen!

 

Meldungen über eine mögliche Angebotsbegrenzung der OPEC drehten den Markt und sorgten für eine Preisrallye in knapp drei Wochen um bis zu 24,4% nach oben. Vor allem die zahlreichen Short-Positionen, mit denen Trader Anfang August auf weitere Preisrückgänge gesetzt hatten, werden als Grund für die Preisrallye genannt.

Zum einen scheint eine Produktionsbegrenzung wegen unterschiedlicher Interessenlagen innerhalb der OPEC als nicht sehr wahrscheinlich, zum anderen würde eine Intervention wenig bringen, wenn die Produzenten ohnehin schon so viel fördern wie sie können.

Nach Wochen der Aufwärtsbewegung dürfte der psychologische Effekt der für Ende September angesetzten Gespräche allmählich eingepreist sein, zumal man nun wieder in Preisregionen kommt, in denen auch die US Ölproduzenten ihre Aktivität erhöhen und neue Ölquellen in Betrieb genommen werden.

Aktuell haben die bearishen Meldungen zugenommen, sodass Gewinnmitnahmen nach der Preisrallye im Vordergrund stehen könnten.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse bearish

 

 

 

19. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.13 $  Crude (WTI): 48.67 $  Gasoil  448.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9557  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preisanstieg auf 6-Wochenhochs – ICE-Brent über 50 Dollar

 

Die Ölpreise werden derzeit vor allem durch Short-Coverings getrieben. Erst kurz vor der Ankündigung neuer Gespräche im September hatten die Short-Positionen für WTI ein Rekordniveau erreicht. Damit wurden die Notierungen nun auch über die oberen Bollinger Bänder katapultiert, was auf eine überzogene Rallye hindeutet. Oberhalb dieser Niveaus bieten sich kaum mehr Aufwärtsspielräume an, sodass eine Konsolidierung nach dem gestrigen Preissprung wahrscheinlich erscheint.

Der Trend zeigt aktuell noch immer nach oben und die Preise bleiben damit fest. Die Skepsis der Marktteilnehmer ist allerdings ein Zeichen, dass das Potenzial irgendwann ausgeschöpft ist. Ohne einen Deal zwischen OPEC und Nicht-OPEC-Ländern besteht die Möglichkeit einer starken Abwärtskorrektur.

Mit dem Preisanstieg von gestern Nachmittag und Abend zeichnet sich für das Inland auch heute Morgen bereits wieder neues starkes Aufwärtspotenzial an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

18. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.88 $  Crude (WTI): 47.10 $  Gasoil  437.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9588  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Produkt-Futures und DOE treiben Preise – Saudi-Arabien mit neuem Produktionsrekord?

 

Die Möglichkeit einer Produktionsbegrenzung der OPEC bleibt für den Moment Preistreiber Nr. 1 an den Ölbörsen. Der Effekt einer Produktionseinschränkung wäre zwar vermutlich rein psychologisch, dennoch zeigt er seine bullishe Wirkung. Experten halten eine Einigung allerdings für wenig wahrscheinlich und schätzen die Wahrscheinlichkeit für einen Deal auf unter 50% ein und warnen davor, dass die Ölpreise zu früh und zu stark im Vorfeld des Meetings steigen.

Die OPEC Länder steigern ihre Förderung im Vorfeld des Treffens um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, was den Ausgleich des Marktes nach hinten verschieben wird.

An den Börsen setzte sich bisher dennoch die bullishe Tendenz durch, während die Spekulationen um neue Rekordfördermengen in Saudi-Arabien bisher nur wenig dämpfen.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

17. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 48.80 $  Crude (WTI): 46.30 $  Gasoil  424.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9632  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen nach erneutem Anstieg – Zweifel an OPEC Meeting

 

die Äußerungen Saudi-Arabiens und Russlands sind als Hauptgrund anzusehen, weshalb die Preise in der letzten und in dieser Woche anstiegen. Es sei einfach schwer auf fallende Preise zu setzen, wenn die Ölminister der beiden größten Ölproduzenten miteinander über eventuelle Maßnahmen sprechen. Auch wenn die Dynamik diesbezüglich momentan bullish ist, wird ein Deal von vielen noch immer als wenig wahrscheinlich eingestuft. Dies hat gleich mehrere Gründe:

1. Die Preise sind alleine schon mit der Ankündigung einer möglichen Kooperation gestiegen, sodass der Druck einer Begrenzung des Ölangebots automatisch abgenommen hat.

2. Zu große Preissteigerungen über 50 Dollar könnten kontraproduktiv sein, da ab diesem Niveau andere Länder die Möglichkeit erhalten ihre eigene Förderung wieder auszubauen.

3. Es müssen sich alle Länder der OPEC an einem Abkommen beteiligen, wobei der Iran offenbar weiter auf einer Produktionssteigerung besteht.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

16. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 47.97 $  Crude (WTI): 45.41 $  Gasoil  422.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9678  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Neues Monatshoch - Technischer Kaufdruck nimmt ab

 

Sollten die OPEC und Russland im September tatsächlich die Ölproduktion gemeinsam regulieren, wäre das sicherlich ein stark stützender Effekt für die Börsen. Würde man die Rolle des Ausgleichsproduzenten wieder wahrnehmen, eventuell sogar zusammen mit Russland, würde dies den Marktpreis sicherlich stark nach oben treiben.

Mit der Preisrallye der letzten Tage hat aber auch gleichzeitig die Notwendigkeit einer regulierenden Maßnahme der OPEC abgenommen. Treibt das Kartell den Preis zu weit nach oben, so wird die Ölproduktion anderer Länder, beispielsweise der USA, wieder rentabel. Diese würden dann von der Maßnahme der OPEC als erstes profitieren, indem sie ihre Produktion steigern. Vor allem die Ölproduzenten der USA sind in der Lage, schnell auf steigende Preisniveaus mit einer Anpassung ihrer Förderung und Aktivität in der Ölindustrie zu reagieren. Der Baker Hughes Report zeigt bereits eine steigende Anzahl der aktiven Ölbohranlagen.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral

 

 

 

15. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 47.49 $  Crude (WTI): 45.07 $  Gasoil  416.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9746  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Fester Wochenstart mit neuen 3-Wochenhoch

 

Die IEA sieht den Rohölmarkt im dritten Quartal phasenweise als unterversorgt an. Analysten rechnen allerdings damit, dass die sinkenden Raffineriemargen mit dem Ende der Sommersaison im Herbst zu einem Rückgang der Rohölnachfrage führen werden. Starke Preissteigerungen sind damit unwahrscheinlich und einige am Markt halten sogar einen Preisrückgang für nicht ausgeschlossen. Dennoch sorgt vor allem ein Thema derzeit für Unruhe: Die potenzielle Produktionsbegrenzung durch die OPEC.

Das Kartell hat seit 2014 nicht mehr als Ausgleichsproduzent am Markt fungiert, in dem man die Förderung an das globale Angebot- und Nachfrageverhältnis anpasst.

Ob es tatsächlich zu einer Einigung kommen wird, dürfte wohl erst unmittelbar vor oder nach dem Meeting in Algerien feststehen. Marktteilnehmer bleiben allerdings skeptisch, da Preise für den am härtesten umkämpften Markt (Asien) gesenkt und Exporte nach Südkorea im Jahresvergleich um das Vierfache gesteigert wurden.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

12. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.20 $  Crude (WTI): 43.76 $  Gasoil  405.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9745  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

IEA und Saudi-Arabien lösen Kettenreaktion aus – Preisrallye auf 3-Wochenhochs

 

Der saudische Ölminister hält die aktuellen Ölpreise am Markt auf Dauer nicht für realisierbar und bedürften einer Korrektur. Saudi-Arabien sei bereit alles Notwendige zu unternehmen, um die Preise zu stabilisieren Die Kommentare sind durchaus überraschend, war es doch Saudi-Arabien, das sich damals wenig kompromissbereit zeigte. Kommentare, die nun eine Bereitschaft zur Einigung andeuten, werden daher als Voraussetzung für erfolgreiche Gespräche gesehen und geben den Spekulationen neues Gewicht.

Die IEA geht von einem saisonal starken Nachfrageanstieg im dritten Quartal aus, dem das Angebot nicht folgen kann. Als Ergebnis könne der Markt ein Versorgungsdefizit im dritten Quartal aufweisen, was nichts anderes bedeutet, als dass die IEA momentan eine Unterversorgung sieht.

Trader, die mit Short-Positionen eigentlich auf weiter fallende Ölpreise gesetzt hatten, wurden durch diese Meldungen und Einschätzungen kalt erwischt und stellten ihre Short-Positionen gestern glatt und dies half dabei die Preise an den Börsen nach oben zu treiben.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse bullish

 

 

 

11. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.03 $  Crude (WTI): 41.64 $  Gasoil  386.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9746  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

OPEC, DOE und technische Verkäufe – WTI prallt vom GD 21 ab

 

Mit den neuen Monatsreports schätzen die Marktteilnehmer die Situation am Weltmarkt neu ein. Der Bericht der EIA fiel bearish aus, da die Preisprognosen für Rohöl nach unten korrigiert wurden und die US Ölproduktion nicht mehr ganz so stark wie bisher gedacht sinken soll. Unterm Strich schätzt das Kartell die Marktlage damit weniger knapp als im letzten Monatsbericht ein.

Hinzu kommt, dass die Förderung Saudi-Arabiens ein neues Rekordniveau erreicht hat. Die Kombination aus einer Rekordproduktion Saudi-Arabiens, steigenden Rohölbeständen in den USA, einer gestiegenen Ölförderung der OPEC und einer höher erwarteten Produktion von Nicht-OPEC-Ländern zeichnete gestern ein bearishes Bild für die Marktlage.

Im Herbst wird weiter mit einem Rückgang der Raffinerienachfrage gerechnet, wenn die Betreiber Wartungsarbeiten durchführen. Die ohnehin hohen Rohölbestände könnten dann auf weitere Rekordhochs steigen.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse bearish

 

 

 

10. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.81 $  Crude (WTI): 42.58 $  Gasoil  383.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9796  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtsbewegung beendet? Technische Verkäufe deuten sich an!

 

Die US Ölbestandsdaten des API deuten darauf hin, dass der Rohölmarkt weiter sehr komfortabel versorgt ist und die Bestände in absehbarer Zeit nicht von ihrem hohen Niveau zurückkommen werden. Die hohen Vorräte werden auch der Grund sein, der eine starke Preisrallye an den Ölbörsen auf absehbare Zeit verhindern wird.

Das OPEC Meeting verliert unterdessen seinen bullishen Einfluss am Markt. Die meisten Experten rechnen nicht damit, dass es zu einer Einigung über eine Produktionsbegrenzung kommen wird. Das angekündigte Meeting wird sich wahrscheinlich als inhaltlose Gespräche erweisen.

Die EIA schätzt die Produktion der US Ölindustrie nun höher als zuletzt ein. Die Förderung wird nicht so schnell sinken wie in den letzten Berichten noch vermutet wurde. Die US Ölproduktion ist durch Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen widerstandsfähiger. Insofern rechnet die Agentur auch mit einer deutlich langsameren Preiserholung an den Weltmärkten.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

09. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.98 $  Crude (WTI): 42.67 $  Gasoil  384.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9834  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtsbewegung geht die Luft aus

 

Zum Auftakt dieser Woche sind die Spekulationen um eine Produktionsbegrenzung der OPEC dominierend. Auch wenn man zum jetzigen Zeitpunkt eine solche als wenig wahrscheinlich einstuft, so bringt das Gerede doch Unsicherheit mit sich. Ist die Wahrscheinlichkeit noch so gering, so preist man diese ein, und das führt zu einer Reduzierung der Short-Positionen am Markt.

An sich gibt es ausser den Spekulationen rund um die OPEC wenig stützende Aspekte im Markt. Experten gehen davon aus, dass die Überversorgung im Rohölbereich im zweiten Halbjahr mit den Wartungsarbeiten an den Raffinerien und schlechten Margen zunehmen wird. Die Überversorgung im Produktebereich macht dem Markt zu schaffen.

Marktteilnehmer werden ihren Fokus nun verstärkt auf die US Ölbestandsdaten richten, bei denen man im Rohölbereich mit landesweiten Abbauten rechnet. Die Benzinbestände sollen in ähnlicher Größenordnung gesunken sein.

 

Fundamental neutral / bearish   Chartanalyse neutral

 

 

 

08. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.52 $  Crude (WTI): 42.10 $  Gasoil  380.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9800  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

OPEC Produktionsbegrenzung? Ölpreise mit festem Wochenstart

 

Der steile Abwärtstrend, der die Ölpreise von knapp über 50 Dollar auf etwa 40 Dollar hatte absacken lassen ist mit der Gegenbewegung von letzter Woche erst einmal beendet. Es sehe so aus, als sei das Schlimmste des Preisrutsches nun vorüber.

Preisniveaus im Bereich der 50 Dollar haben sich in diesem Sommer als zu hoch erwiesen und die US Ölindustrie wieder rentabel gemacht. Es werden nun wieder mehr Anlagen in Betrieb genommen, was auch die aktuellste Statistik zeigt. Dennoch scheinen die Preise im Bereich der 40 Dollar eine psychologische Unterstützung zu haben, die weitere Preissenkungen vorerst begrenzt. Bis auf die Jahrestiefs wird es allerdings wohl nicht mehr gehen und so dürfte sich im Bereich zwischen 40 bis 45 Dollar eine realistische Handelsspanne für den Rest der zweiten Jahreshälfte herausbilden.

 

Fundamental neutral / bearish   Chartanalyse neutral

 

 

 

05. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 43.85 $  Crude (WTI): 41.58 $  Gasoil  374.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9733  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Technische Preisrallye der Ölbörsen lässt Inlandspreise steigen

 

Die Abwärtsbewegung der letzten Wochen wurde im Bereich der 40 Dollar WTI nun ausgebremst, auch wenn diese Marke kurzzeitig unterschritten wurde. Auf diesem Niveau treten erwartungsgemäß Short-Coverings auf. Bei 40 Dollar sind schlicht weniger Ölquellen rentabel als bei 50 Dollar.

Marktteilnehmer, die in den vergangenen Tagen und Wochen auf niedrigere Preise gesetzt hatten, streichen Gewinne aus ihren Short-Positionen ein und stellen diese mit Käufen glatt, sodass es zu der Aufwärtsreaktion gekommen ist, die man in den vergangenen beiden Tagen beobachten konnte. Rein fundamental hat sich an der eigentlich noch immer leicht bearishen Einstellung des Marktes nicht viel verändert.

Für Experten ist der Abwärtstrend mit dem Richtungswechsel an der 40 Dollar Marke nun erst einmal vorbei. Die Gegenbewegung sei sehr stark gewesen, sodass eine Rückkehr in den Bereich zwischen 44 bis 45 Dollar wahrscheinlich ist.

 

Fundamental neutral / bearish   Chartanalyse neutral / bullish

 

 

 

04. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 43.27 $  Crude (WTI): 41.08 $  Gasoil  369.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9728  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Richtungswechsel auf steigende Ölpreise?

 

Trotz den überraschenden Aufbauten beim Rohöl, stieg der Ölpreis von gestern nach heute wieder an. Wegen der charttechnisch überverkauften Situation, war das Potential für eine Korrektur, der steilen Abwärtsbewegung der letzten 8 Tage, gross.

 

Man rechnet immer noch damit, dass der Markt langfristig wieder zu einem Gleichgewicht findet und die Preise wieder ansteigen. Mit der voraussichtlichen Produktionssteigerungen in Libyen und Nigeria bei einer saisonal sinkenden Rohölnachfrage im Herbst und einer saisonalen Nachfrageschwäche im ersten Quartal, dürfte dies allerdings wohl noch mindestens bis Mitte nächsten Jahres dauern.

 

Fundamental neutral bis bearish           Chartanalyse neutral bis bullish           

 

 

 

03. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 41.75 $  Crude (WTI): 39.52 $  Gasoil  357.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9660  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach Berg- und Talfahrt wenig verändert – WTI weiter unter 40 Dollar

 

Nachdem WTI nun die 40 Dollar-Marke geknackt hat, gehen nicht wenige Marktteilnehmer davon aus, dass auch die 35 Dollar in Reichweite kommen könnten. In den USA nimmt die Aktivität in der Ölindustrie bereits seit Wochen zu, in Libyen könnten die Ölexporte schon bald steigen, die OPEC hat ihre Förderung im Juli erhöht und wegen der Überversorgung im Produktbereich rechnet man im Herbst mit einem starken Rückgang bei der Rohölnachfrage der Raffinerien, wenn diese ihre saisonale Wartungsarbeiten beginnen.

Auch die Erwartung in das globale Wirtschaftswachstum habe sich eingetrübt, was die Treibstoffnachfrage potenziell belaste.

WTI fiel an acht von neun Tagen und rutschte in dieser Zeit etwa -14,4% ab. Nach den erneut starken Verlusten können Short-Coverings begrenzt stützen, auch wenn es von fundamentaler Seite aktuell keinen Anlass für eine Aufwärtsbewegung gibt und der Abwärtstrend weiter intakt bleibt.

 

Fundamental bearish     Chartanalyse neutral

 

 

 

 

2. August 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 42.27 $  Crude (WTI): 40.09 $  Gasoil  357.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9668  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Schwächere Nachfrage von Produkten als erwartet liess die Preise die letzten paar Tage sinken…

 

Die Anzahl der US Ölbohranlagen ist das fünfte Mal in Folge auf nun 374 Anlagen angestiegen. Den Tiefstand hatten die Anlagen Ende Mai dieses Jahres erreicht mit 316 Anlagen, dies im Gegensatz zum Höchststand von 2014 mit 1600 Ölbohranlagen.

 

Der Streik in Libyen ist zu Ende gegangen. Sie Ölproduktion in Irak wurde vom IS getroffen, Reparaturarbeiten sind im Gange.

 

In Nigeria verhandelt die Regierung mit den Milizen mit dem Ziel dass die Ölanlagen nicht mehr angegriffen werden, und Nigeria wieder mehr Öl fördern kann. Die Ölförderung liegt zurzeit auf dem tiefsten Niveau seit 1989.

 

Der schwächere Dollar vergünstigt aktuell den Einkaufspreis des Öls ausserhalb der USA.

 

Fundamental bearish    Chartanalyse neutral

 

 

29. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 42.93 $  Crude (WTI): 40.92 $  Gasoil  370.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9779  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

- 10,9% in 6 Tagen – Futures bauen 3-Monatstiefs erneut aus

 

Viele Akteure am Markt fühlen sich aktuell an die Preisbewegungen im letzten Jahr erinnert, als die Preisniveaus nach einer Frühjahresrallye im Spätsommer wieder einbrachen. Weltweit haben die Raffinerien ihre Benzinbestände aufgestockt und das obwohl die Sommersaison noch läuft, in der der Benzinbedarf in der Regel am höchsten ist. Auch in Europa haben die Benzinbestände ein extrem hohes Niveau erreicht und liegen damit etwa 40% über dem 5-Jahresdurchschnitt.

Schlechte Raffineriemargen drücken sich mittlerweile auch in den Quartalsberichten der Ölkonzerne aus, die im dritten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnen mussten. Dies dürfte sich negativ auf die Rohölnachfrage auswirken, während die neue Aktivität in der US Ölindustrie ein Anzeichen ist, dass die US Rohölförderung eventuell nicht ganz so stark abnimmt.

Wenn man sich die Bestände anschaue, könne man nicht gerade euphorisch werden.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

28. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 43.45 $  Crude (WTI): 41.91 $  Gasoil  378.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.98.52  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

DOE sorgt für erneuten Preisrutsch – WTI im Juli 14,8% im Minus

 

Im Frühjahr hatten die Preise an ICE und NYMEX eine starke Preisrallye hingelegt und legten fast um 100% zu. Produktionsausfälle in Nigeria, Waldbrände in Kanada, Streiks in Kuwait und die Erwartung einer starken Sommernachfrage hatten die Preise im Juni auf ihre Jahreshochs getrieben.

Mittlerweile hat sich der Markt allerdings verändert, denn die Sommernachfrage bei den Produkten war nicht so hoch wie erhofft. Als Ergebnis hat sich die Überversorgung von Rohöl auf Benzin und andere Produkte verlagert.

Dies hat die Preisrallye im Juni zunächst destabilisiert und mittlerweile für deutliche Kursverluste gesorgt. WTI sackte im Juli bisher um etwa 14,8% ab.

Das Minus an den Ölbörsen ist deutlich, doch der Euro/Dollar-Kurs zog gestern Nacht an. Der Euro/Dollar-Kurs könnte heute somit Short-Coverings begünstigen, wenngleich die fundamentale Konstellation an sich weiter bearish bleibt.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral

 

 

 

27. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.63 $  Crude (WTI): 42.70 $  Gasoil  384.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9935  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Überversorgung lässt Preise weiter sinken – Warten auf US Bestandsdaten

 

Die Überversorgung im Produktbereich spiegelt sich in den Margen der Raffinerien wieder, die in den letzten Wochen und Monaten sanken. Die von BP intern angelegte Marge für das Raffineriegeschäft ist im Vergleich um fast die Hälfte zusammengeschmolzen. Dies ist der Effekt von dem Analysten erwarten, dass er zu einer Kürzung der Raffinerieproduktion im laufenden Quartal führen wird, mit der die Rohölnachfrage sinkt.

Einige Experten schätzen den Markt kurzfristig bearish ein und glauben, dass die Preise bis auf 39 oder 42 Dollar fallen könnten. Langfristig würde sich aber mit einer Rückkehr in ein Marktgleichgewicht eher eine Preisspanne zwischen 50 und 60 Dollar ergeben. Andere rechnen weiter nicht vor 2017 mit einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.

Für die kurzfristige Entwicklung wird man auf fundamentaler Seite nun auf die US Ölbestandsdaten des DOE warten.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral

 

 

 

26. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 44.83 $  Crude (WTI): 43.17 $  Gasoil  388.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9850  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Short-Coverings nach 3-Monatstiefs

 

Der Produktebereich erweist sich - wie erwartet - immer mehr als ein bearisher Faktor für die Ölbörsen. Zwar wächst die Benzinnachfrage, global gesehen liegt das Wachstum laut den Experten allerdings bei nur rund einem Drittel des letzten Jahres. Raffinerien hatten wegen der niedrigen Preisniveaus zu Jahresbeginn und im Frühling mit einem deutlich stärkeren Wachstum gerechnet und die Produktion hoch gehalten. Asien wird durch eine steigende Raffineriekapazität zunehmend unabhängiger von Treibstoffimporten und so hatte China im Juni so viel Benzin wie noch nie exportiert. Als Ergebnis dieser Entwicklung gibt es einen Überschuss an Treibstoffen, weshalb Experten davon ausgehen, dass die Raffinerien in diesem Herbst ihre Wartungsarbeiten vorziehen und/oder verlängern werden.

Marktteilnehmer werden nun auf die neue Runde der US Ölbestandsdaten zur Wochenmitte warten und ob die seit Wochen zunehmende Anzahl der US Ölbohranlagen bereits Auswirkungen auf die Rohölförderung hat.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bullish

 

 

 

25. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 45.52 $  Crude (WTI): 44.04 $  Gasoil  397.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9889  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

2-Monatstiefs: Hohe Produktbestände und steigende US Ölbohraktivität

 

In der US Ölbohrindustrie ist eine Trendwende eingeleitet. Auch in der letzten Berichtswoche stieg die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen erneut um 14 auf nun insgesamt 371 Anlagen. Dies ist nicht nur der vierte Anstieg in Folge, sondern auch der siebte Anstieg innerhalb der letzten acht Wochen.

Trader an den Ölbörsen schauen bereits auf die anstehende Entwicklung im August und September. Dann endet die Ferienzeit in vielen Ländern, sodass der Spritverbrauch sinkt. Das Ende der sogenannten Fahrsaison oder Sommersaison nutzen Raffineriebetreiber in der Regel um Wartungsarbeiten durchzuführen, womit der Rohölbedarf sinkt.

Marktteilnehmer sehen diese Phase kritisch, denn die Nachfrage könnte dann in ein Loch fallen. Das Gerede, dass die Preise unter 40 Dollar absacken, nehme zu.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

22. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.19 $  Crude (WTI): 44.66 $  Gasoil  403.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9850  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Asiens Exporte belastet die Ölbörsen

 

Die EZB setzte gestern wie erwartet den Zinssatz bei unverändert 0.00% fest. In China, Südkorea und Japan, wächst die Benzinproduktion schneller als die Nachfrage. Eine weitere Raffinerie ist in China geplant, was vermutlich die Exporte Chinas mit Benzin nochmals erhöhen könnte. Alles was zu viel produziert wurde muss verkauft werden. Die Lagerbestände sind bereits gut ausgelastet und es wird vermehrt auf Schiffen eingelagert. Der Irak konnte seine Exporte im Juli steigern, er Irak ist aktuell der zweitgrößte Ölproduzent der OPEC.

 

Das US Unternehmen Southwestern Energy hat angekündigt seine Bohraktivitäten zu steigern wieder mehr in neue Anlagen zu investieren. Man geht davon aus, dass man in der zweiten Jahreshälfte bis zu 100 Ölquellen in Betrieb nehmen wird. Dies wird sich aus der Kombination von bereits angebohrten, aber noch nicht vollständig erschlossenen sowie neu zu bohrenden Ölquellen, ergeben.

 

Da als Folge der Überversorgung, im Benzin und Destillate Bereich, die Margen der Betreiber sinken, wird die Raffinerieauslastung im dritten Quartal vermutlich auch sinken, sodass wieder weniger Rohöl verbraucht wird. Hatte die Überversorgung bei Rohöl in den letzten Jahren erwartungsgemäß zu einer Überversorgung bei den Produkten geführt, könnte es nun eine Rückkopplung geben und die Überversorgung im Rohölsektor erneut steigen lassen.

 

Fundamental neutral / bearish   Chartanalyse neutral

 

 

21. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 47.41 $  Crude (WTI): 45.94 $  Gasoil  415.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9851  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölbörsen nach DOE US Ölbestandesdaten im Aufwind

 

Das gestrige Zahlenwerk des DOE wurden bullish interpretiert, was jedoch überraschte, da die Rohölabbauten in dieser Sommersaison bis jetzt geringer waren als erwartet. Es beinhaltet ausserdem auch entscheidende bearishe Elemente, wie die Aufbauten bei Benzin.

 

Wegen dem Streik- Ende in Libyen könnte die Ölproduktion Libyens wieder ansteigen. Die Sicherheitslage in Nigeria bleibt angespannt, die Milizen verüben immer wieder Anschläge auf Pipelines und andere Ölanlagen.

 

Der Chef der Firma Saudi Aramco gab bekannt, dass das aktuelle Preisniveau die Förderung nicht beeinträchtigen wird, sie werden unvermindert in neue Projekte investieren.

 

Fundamental neutral bis bullish             Chartanalyse neutral

 

 

20. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.79 $  Crude (WTI): 44.79 $  Gasoil  409.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9859  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Das Thema Überversorgung dominiert wieder an den Öl- Börsen…

 

Die US Ölbestandesveränderungen des API zeigen höhere Bestandes- Abbauten, bei den Destillaten wie auch beim Rohöl, als erwartet. Dies überrascht zu dieser Jahreszeit aber nicht wirklich. Marktteilnehmer warten nun auf die Daten des DOE heute Nachmittag um 16:30 Uhr, die neben den reinen Bestandsveränderungen auch Zahlen zu Rohölimporten, Nachfrage und vor allem der US Ölproduktion liefern.

 

Die Überversorgung bei den Produkten ist immer noch ein Thema. Erstens wächst die Benzinnachfrage in der USA schwächer als im letzten Jahr und zweitens flutet China den Markt weiter, nachdem in China die Raffineriekapazitäten ausgebaut wurden.

 

Einige Trader befürchten dass der Rohölbedarf der Raffinerien Ende Saison stark zurückgehen könnte und die Überversorgung somit zurück in den Rohölbereich geschoben würde.

 

Fundamental neutral bis bullish             Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

19. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.86 $  Crude (WTI): 45.14 $  Gasoil  404.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9833  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Trotz Überversorgung begrenzen die Angebotsausfälle die Spielräume nach unten

 

Libyens Ölproduktion ist aufgrund des Streiks gesunken. In der Nordsee streiken die Arbeitnehmer für 24h an den Förderplattformen. Die Wood Group hat Sparmassnahmen vorgeschlagen von bis zu 30% auf Gehälter und Löhnen.

 

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei konzentrieren sich die Marktteilnehmer wieder vermehrt auf die überversorgte Lage bei den Produkten. Händler suchen weiter Lagerkapazitäten, da die Raffinerien mehr produzieren als gebraucht wird. Die Überversorgung wurde in der ersten Jahreshälfte somit vom Rohölmarkt in den Produktemarkt geschoben.

 

Immer wieder wird von langen Wartezeiten bei der Löschung von Waren an Häfen in den USA und Europa berichtet, sodass die man nun auch vermehrt Lagerstätten in der Karibik nutzt. Hier gibt es neun funktionstüchtige Terminals mit einer Kapazität von etwa 140 Mio. Barrel für Rohöl und Produkte. Dies entspricht etwa 50% der Lagerkapazität an der US Golfküste.

 

Fundamental neutral bis bullish                        Chartanalyse neutral

 

 

18. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 47.82 $  Crude (WTI): 45.99 $  Gasoil  414.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9830  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Putschversuch in Türkei ohne große Folgen

 

Die Ölbörsen haben auf den Putschversuch in der Türkei kaum reagiert. Die Türkei ist ein wichtiges Land für den Transit von Ölexporten aus dem Irak. Ausserdem passieren ca. 3% der globalen Ölproduktion die Meeresenge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer in Istanbul.

 

Die erneuten Anschläge auf nigerianische Ölanlagen und der Ausruf von Force Majeure für Qua Iboe, stützen die Ölpreise.

 

Die Anzahl der US Ölbohranlagen nahm laut Baker Hughes in der Berichtswoche erneut um 6 auf nun 357 Anlagen zu. Dies ist der sechste Anstieg innerhalb der letzten sieben Wochen und deutet damit auf eine mittelfristige Erholung der US Ölproduktion hin.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

15. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.83 $  Crude (WTI): 45.20 $  Gasoil  408.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9808  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Konjunkturdaten aus China stützen – Widerstandslinie begrenzt Aufwärtsspielräume

 

Der globale Ölmarkt befindet sich in einem Anpassungsprozess, bei sich dem Angebot und Nachfrage wieder angleichen. IEA und IEA gehen daher ebenso wie die OPEC davon aus, dass der Markt schneller als bisher erwartet wieder in ein Gleichgewicht kommt.

Die Nachfrage aus China dürfte sich auf den aktuellen Preisniveaus wieder abschwächen, da die Aufstockung der strategischen Reserven vor allem bei den Preisniveaus von unter 30 und 40 Dollar attraktiv war. Diese Nachfrage hat sich in den vergangenen Jahren als sehr preissensibel erwiesen.

Zudem haben es Ölproduzenten durch Effizienzsteigerungen geschafft auch bei den aktuellen Preisniveaus wirtschaftlich zu arbeiten. Preisanstiege über 50 Dollar könnten die Aktivität in der Ölförderung wieder deutlich steigen lassen.

In den frühen Morgenstunden stützen die positiven Konjunkturdaten aus China. Das chinesische Wirtschaftswachstum nahm im zweiten Quartal nicht so stark wie vermutet ab und hat damit für eine kleine Aufwärtsbewegung gesorgt.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

14. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.80 $  Crude (WTI): 45.38 $  Gasoil  409.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9830  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preiseinbruch nach DOE – Short-Coverings stützen am Morgen

 

Bereits seit Wochen sorgen sich die Trader wegen der Überversorgung im Produktebereich, die durch die hohe Raffinerieauslastung entstand. Die Anlagen haben den Angebotsüberhang bei Rohöl in den Produktebereich verlagert, sodass es vor vielen Häfen zu langen Wartezeiten und Staus kommt. Gleichzeitig nimmt die Menge an Rohöl zu, die auf Schiffen eingelagert wird, während die IEA in ihrem Monatsbericht von einem Rekordbestand bei den OECD Vorräten ausgeht.

Weltweit sei die Menge des auf Schiffen eingelagerten Öls im Juni auf 95 Mio. Barrel geklettert. Dies ist der höchste Stand seit 2009/09.

Die Einlagerung auf Tankern ist vielmehr aus der Not heraus geboren. Händler haben schlicht weg keine Möglichkeit ihre Waren an Land einzulagern, da die Häfen ausgelastet sind.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

13. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 47.83 $  Crude (WTI): 46.26 $  Gasoil  422.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9877  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Charttechnik und Monatsreports treiben Preise – US Ölbestandsdaten überraschend bearish

 

Die OPEC sieht die Marktlage in diesem und im kommenden Jahr knapper als bisher. Vor allem die Ölproduktion außerhalb der OPEC soll weiter abnehmen und auch in 2017 noch einmal fallen. Dies wird die Marktkonzentration erhöhen, sodass die OPEC einen größeren Marktanteil erhält und mehr produziert. Die EIA teilt die Auffassung der OPEC in weiten Teilen, somit das Überangebot im kommenden Jahr faktisch verschwunden sein soll.

Chinas Ölnachfrage könnte zudem ins Stocken geraten sein. Zusätzlich wartet man noch auf den DOE Bericht, während die vom API gemeldeten und saisonal untypischen Bestandsaufbauten belasten. Aber selbst wenn das DOE die Zahlen des API bestätigt, so müsse man abwarten, ob dies nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen sei, so Ki.

Für Heute deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen aktuell Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral/bullish

 

 

 

12. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.55 $  Crude (WTI): 44.96 $  Gasoil  416.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9823  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures bleiben im Bereich des unteren Bollinger Bandes

 

Die Produktbestände sind für diese Jahreszeit sehr hoch, da die Raffinerien in Asien und den USA in den letzten Wochen mehr Rohöl als notwendig verarbeitet haben. Günstige Rohölpreise hatten in der ersten Jahreshälfte für gute Margen gesorgt, was sich nun allerdings zu rächen scheint. Die Rohölnachfrage der chinesischen Raffinerien werde abnehmen, da der Markt für Produkte überversorgt sei.

In Libyen scheint die Produktion wieder zu steigen und die Ausfälle in Nigeria können derzeit begrenzt werden. Zusammen mit der Überversorgung bei den Produkten und der zunehmenden Contango Situation deutet dies auf eine fundamental weiche Marktkonstellation hin. Allerdings bleibt Nigeria weiter instabil und auch in Venezuela könnte die Produktion weiter abnehmen, sodass der Markt mittel- bis langfristig weniger bearish einzustufen ist.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral

 

 

 

11. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.36 $  Crude (WTI): 44.95 $  Gasoil  405.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9829  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Freitagstiefs begrenzen Abwärtsspielräume – Überversorgung und US Bohraktivität

 

Die seit 2014 aufgebaute Überversorgung bei Rohöl wurde mittlerweile in eine Überversorgung bei den Produkten gewandelt. Mit dem niedrigen Ölpreis und der Tendenz zu Fahrzeugen mit einem hohen Spritverbrauch in den USA, hatten Experten mit einer sehr starken Treibstoffnachfrage in der Sommersaison gerechnet. Die Nachfrage ist bisher auch sehr gut, allerdings hatten sich die Raffinerien ebenfalls gut darauf eingestellt und produzieren schon seit Monaten extrem viel Sprit.

Es gebe aktuell keinen Grund sich mit Benzin oder Diesel einzudecken, da es mehr als genug Ware gebe, die auf Käufer wartet. Für Raffinerien schmelzen damit aber auch schon seit Monaten die Margen und machen die Produktion von Produkten zunehmend unattraktiv.

Ebenfalls nicht unbedingt hilfreich für eine bullishe Gegenreaktion auf die Verluste der letzten Woche ist die erneut gestiegene Anzahl an aktiven US Ölbohranlagen. Diese Entwicklung könne ein dauerhaftes Problem werden.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral

 

 

 

08. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 46.87 $  Crude (WTI): 45.51 $  Gasoil  411.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9772  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preiseinbruch nach gestriger Veröffentlichung der DOE US Öl- Bestandes Daten

 

Obwohl die US Ölproduktion erstaunlich stark gesunken ist, sind die DOE Zahlen von gestern als bearish zu bewerten, da wegen der Benzin- Überversorgung die Raffinerien weniger Rohöl verarbeiten konnten und somit geringere Bestandes Abbauten als erwartet bei den Produkten verzeichneten.

 

Fundamental neutral / bearish               Chartanalyse neutral

 

 

07. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 48.82 $  Crude (WTI): 47.51 $  Gasoil  428.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9748  Rheinfracht: 13.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Charttechnische Käufe am unteren Ende der WTI Handelsspanne und bullishe API Daten

 

In den USA stützt die Erwartung gesunkener Ölbestände bei Benzin, Destillaten und Rohöl. Eine Bestätigung durch das DOE wäre vermutlich ebenfalls bullish. Auch wenn die landesweiten Benzinbestände fallen, so haben die Vorräte an der Ostküste offenbar ein enorm hohes Niveau erreicht. Tanker werden zum Teil umgeleitet und Ankern vor dem New Yorker Hafen, da die ausgelasteten Kapazitäten eine Löschung der Fracht momentan nicht ermöglichen. Die Situation sei "ziemlich verrückt". Genau das Gegenteil von dem was man bei den Raffinerien erwartet hatte sei eingetreten.

Eigentlich rechnete man mit einer starken Benzinnachfrage, die die Bestände reduzieren würde. Die Nachfrage sei auch hoch, dennoch haben die Anlagen zu viel Benzin produziert. Die Raffinerien hätten es bei der Umstellung von Diesel auf Benzin schlicht übertrieben und nun gebe es keinen Platz um die Ware zu verkaufen.

Die Ölbörsen und Trader warten nun auf die US Ölbestandsdaten des DOE um 17 Uhr.

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral

 

 

 

 

06. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 48.08 $  Crude (WTI): 46.69 $  Gasoil  421.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9048  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

heute wieder etwas günstigere Preise

 

Die meisten Markteilnehmer und Analysten sehen den Brexit als langfristige Belastung für die Ölbörsen, da die Unsicherheit an den Finanzmärkten das schwache Wirtschaftswachstum noch mehr schwächen könnte.

 

In Nigeria soll die Öl- Förderung im Juni zwar zugenommen haben, jedoch droht ein neuer Streik der Öl– Arbeiter und neue Anschläge auf Einrichtungen der Öl- Industrie die Situation weiter zu destabilisieren.

 

Wegen der hohen Benzinbestände an der Ostküste der USA müssen einige Tanker vor dem New Yorker Hafen auf die Löschung warten. Die Marktteilnehmer warten auf die heute Abend erscheinenden US Öl Bestandeszahlen.

 

Fundamental neutral          Chartanalyse bearish

 

 

05. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.66 $  Crude (WTI): 48.26 $  Gasoil  431.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9716  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Technische Verkaufssignale – Futures mit weichem Start nach langem US Wochenende

 

Viele Analysten hatten im Laufe des Jahres davor gewarnt, dass sich die Überversorgung im Rohölbereich bei einer hohen Raffinerieauslastung in ein Überangebot bei den Produkten wandeln könnte. Dies scheint nun mehr und mehr einzutreten. In Erwartung einer starken Sommernachfrage und dank niedriger Rohölpreise haben die Raffinerien viel Benzin produziert und damit die Bestände gefüllt.

Vor dem New Yorker Hafen sollen mehrere Produkttanker mit Benzin vor Anker liegen. Auf Grund der ausgelasteten Lager seien diese nicht in der Lage ihre Ladung zu löschen, heißt es. Dies könnte sich in den kommenden Wochen und Monaten negativ auf die Raffinerieauslastung und deren Rohölnachfrage auswirken.

Heute wird das Handelsvolumen wieder höher erwartet, da die inaktiven US Trader nach dem langen Wochenende an die Märkte zurückkehren. Die Futures setzen damit die Verluste des späten Vortages weiter fort und geben in den frühen Morgenstunden nach.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse bearish

 

 

 

04. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 50.65 $  Crude (WTI): 49.23 $  Gasoil  443.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9735  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI bleibt am US Feiertag vermutlich unter 50 Dollar

 

Der Streik in Norwegen wurde im letzten Moment abgewendet, dafür drohen nun aber wieder neue Produktionsausfälle in Nigeria. Die Niger Delta Avengers hatten am Wochenende erneut Anlagen angegriffen. Die Waffenruhe scheint damit beendet zu sein und zeigt, dass es noch ein langer Weg hin zu einem stabilen Nigeria und verlässlichen Exporten ist.

Die Sorgen über den drohenden Brexit haben abgenommen. Der erste Schock scheint verdaut und der mögliche Einfluss auf den Ölmarkt ist begrenzt. Marktteilnehmer haben realisiert, dass ein negativer Einfluss des Brexit nicht unmittelbar eintreten wird, denn vor drei bis sechs Monaten werde gar nichts geschehen.

Heute wird ein relativ dünner Handel erwartet, da ein Großteil der Trader am US Feiertag (Independence Day) nicht am Handel teilnehmen wird, sodass sich bei den Inlandspreisen aktuell rechnerisches leichtes Aufwärtspotenzial andeutet.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

01. Juli 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 49.91 $  Crude (WTI): 48.45 $  Gasoil  437.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9764  Rheinfracht: 14.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI bleibt durch 50 Dollar begrenzt – Gewinnmitnahmen vor langen US Wochenende

 

Der Preisanstieg im zweiten Quartal war der größte quartalsmäßige Anstieg seit 2009. Der Markt befindet sich nun in einer neuen Orientierungsphase, nachdem die Rally des zweiten Quartals beendet wurde. Man wartet darauf, ob sich das Angebots- und Nachfrageverhältnis tatsächlich verknappen wird, bevor der saisonale Nachfragerückgang im ersten Quartal 2017 in den Fokus gerät.

Aktuell scheint der Druck wieder zugenommen zu haben, denn Saudi-Arabien hatte gestern seine Preise für Lieferungen im August größtenteils gesenkt.

Mit Preisanstiegen über 50 Dollar scheint man sich jedoch schwer zu tun. WTI scheiterte bereits Mittwoch an dieser Marke, mit der sich eine vorläufige Widerstandslinie gebildet hat. Oberhalb der 50 Dollar wird zudem die US Ölproduktion für einige Unternehmen rentabel, was eine physische Preisbegrenzung schafft.

Vor dem Wochenende werden sich die Marktteilnehmer aller Voraussicht noch zurückhalten und die Widerstandslinie nach oben dürfte weiter Bestand haben.

 

Fundamental neutral/bearish     Chartanalyse neutral