AVIA Vereinigung Schweiz

24. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 50.73§ $   Crude (WTI): 47.92 $   Gasoil 450.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9940   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Alle Augen auf OPEC Meeting und Baker Hughes gerichtet

 

Die US Rohölbestände sind trotz der Kürzungen der OPEC immer wieder auf neue Rekordhochs gestiegen. Dies hat den Markt dazu veranlasst Long-Positionen zu liquidieren, womit WTI wieder deutlich unter die 50 Dollar-Marke gefallen ist. Dennoch scheint die Strategie der OPEC zu funktionieren, wenn auch langsam.

Wegen der zeitlichen Verzögerung, bis die Produktionskürzungen der OPEC bei den physischen Beständen zu spüren sind, ist es eigentlich unmöglich, dass das Kartell am 25 Mai. eine fundierte Datenbasis für ihre Entscheidung über die Verlängerung des Abkommens hat.

Die Mehrheit der Investmentbanken gehen mittlerweile von einer Verlängerung der Produktionskürzungen aus, allerdings gibt es auch gewichtige Gegenstimmen.

Trader warten nun vor allem auf den Baker Hughes Bericht zur Anzahl der aktiven Ölbohranlagen und am Wochenende trifft sich das OPEC Komitee zur Überprüfung der aktuellen Kürzungen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

23. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 50.84 $   Crude (WTI): 48.25 $   Gasoil 452.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9931   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Abwärtspotenzial ausgereizt? Technische Käufe und Short-Coverings stützen

 

Die gestrige Reaktion auf die US Ölbestandsdaten war uneinheitlich. Eine erste bearishe Reaktion wurde schnell relativiert und führte zu einer Aufwärtskorrektur. Der Bericht sei insgesamt relativ neutral zu interpretieren.

Die Produktionskürzung der OPEC hatte im letzten Dezember begonnen die Preisniveaus zu stützen. Bis Mitte März hatte sich ein relativ hohes Preisniveau bei über 50 Dollar gebildet. Die Tatsache, dass die Preise gestern nicht weiter nachgeben konnten, spricht nun in der Tat für Short-Coverings.

Die Kombination aus der wieder zunehmenden Förderung Libyens und der steigenden US Ölproduktion erweckt den Eindruck, dass die OPEC keine andere Wahl hat, als die Produktionskürzungen zu verlängern, will man den Markt ausgleichen und einen weiteren Preisrutsch verhindern.

Aktuell nutzen die Trader offenbar die Gunst der Stunde für Short-Coverings. Die Futures ziehen im Tagesverlauf an und geben damit auch bei den Produktpreisen die Richtung vor.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral/bullish

 

 

 

 

 

22. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 50.74 $   Crude (WTI): 48.02 $   Gasoil 452.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9933   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Nachgebende Futures kündigen Preisnachlässe an

 

Verlängert die OPEC die Produktionskürzungen oder nicht? Die Frage ist für die Marktteilnehmer derzeit essenziell bei der Einschätzung der zukünftigen Preisentwicklung. Ohne eine Verlängerung des Abkommens wird die Förderung der OPEC und die der Nicht-OPEC Länder im Sommer enorm steigen.

Zuletzt hatten sich einige Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait und auch der Iran für eine Verlängerung des Abkommens stark gemacht. Auch Russland hält sich weiter bedeckt und sieht eine Entscheidung über weitere Kürzungen momentan als verfrüht an. Ohne die umfangreichen Kürzungen Saudi-Arabiens sieht die Quotentreue der OPEC bei nur 70% und die der Nicht-OPEC Länder bei 43%.

Eine Verlängerung des Abkommens ist momentan nicht ausgeschlossen, weil ein erneuter Preisrutsch die Ölproduzenten hart treffen würde. Allerdings sind die Verhandlungen hierzu durchaus schwierig.

Nehmen die Anzeichen zu, dass das Abkommen verlängert wird, stützt dies die Preisniveaus, im umgekehrten Fall droht eine weitere starke Abwärtsbewegung.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse bearish

 

 

 

 

 

21. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 52.06 $   Crude (WTI): 49.27 $   Gasoil 460.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9964   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Produkt-Futures sorgen für Stabilisierung – Technisches Verkaufssignal bei WTI

 

Die Kürzungen der OPEC haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die steigende US Ölproduktion hat den einen Teil, die saisonal sinkende Nachfrage im ersten Quartal den anderen Teil der Produktionskürzungen egalisiert. Innerhalb des Kartells wächst mehr und mehr der Wunsch das bestehende Abkommen zu verlängern, um die Abwärtsbewegung der Preise zu bremsen.

Schwieriger wird es allerdings sein die Nicht-OPEC Länder an Bord zu bringen, die bisher ihre Produktionskürzungen bei Weitem nicht erfüllt haben. Bisher konnte man die Kürzungen vor allem durch fällige Wartungsarbeiten herbeiführen. Irgendwann wird allerdings alles gewartet worden sein, was zu warten ist.

Die offene Frage, ob der Deal noch einmal verlängert wird oder nicht, sollte entsprechend weitere starke Abwärtsbewegungen unter die bisherigen Monatstiefs verhindern.

Zur Wochenmitte wartet man nun wieder gespannt auf die US Ölbestände, die als Indikator verwendet werden, ob es der OPEC gelungen ist die globalen Vorräte zu reduzieren.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

20. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.53 $   Crude (WTI): 48.41 $   Gasoil 457.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9977   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise geben nach – Anzahl der Bohranlagen gestiegen, Long-Positionen gekürzt

 

In den letzten beiden Wochen ist den Marktteilnehmern klar geworden, dass die US Ölproduktion schneller als erwartet wächst und damit den bullishen Effekt der OPEC Kürzung abschwächt.

Die Tatsache, dass es weder dem schwachen Dollar, noch dem saudischen Ölminister gelungen ist mit seinen Kommentaren die Ölpreise wieder nach oben zu treiben, sei ein Zeichen, dass der Markt derzeit nur eine geringe Reaktion auf bullishe Nachrichten zeige und die Marktstimmung tendenziell bearish sei.

Für viele Marktteilnehmer bleiben die US Rohölbestände die Messlatte wenn es um die Einschätzung der globalen Versorgungslage geht. Die Preise werden vermutlich nicht anziehen, solange die US Ölbestände nicht nennenswert abnehmen.

Noch ist man nur knapp unter der 50 Dollar Marke, was darauf hindeutet, dass einige Marktteilnehmer Kürzungen der OPEC für die zweite Jahreshälfte noch nicht ausgeschlossen haben.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

17. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.69 $   Crude (WTI): 48.76 $   Gasoil 456.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9964   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures in der zweiten Wochenhälfte wenig verändert

 

Als der zweitgrößte Ölproduzent der OPEC erwartet man vom Irak eigentlich, dass dieser sich im März strikter an die Vorgaben aus dem Produktionsabkommen hält. Bisher hatte der Irak deutlich weniger als vereinbart gekürzt.

Vor allem mit Blick auf eine Verlängerung des Abkommens ist es wichtig, dass die beteiligten Länder sich weitestgehend an die Kürzungen halten. Saudi-Arabien hat sich nun zwar für eine Verlängerung stark gemacht, in der jüngsten Vergangenheit allerdings auch betont, dass man künftig den Großteil der Kürzungen nicht alleine stemmen will.

Eine Verlängerung des Produktionsabkommens der OPEC mit Nicht-OPEC Ländern ist in der letzten Woche unwahrscheinlicher geworden. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert glaubt der Markt nicht daran, dass es der OPEC gelingen wird den Preis dauerhaft zu steigern.

In der aktuellen Konstellation gibt es daher keinen Grund zur Annahme, dass die Preise kurzfristig wieder auf die Niveaus von vor zwei Wochen steigen, als WTI über 52 Dollar kostete.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

16. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 52.50 $   Crude (WTI): 49.50 $   Gasoil 462.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9997   Rheinfracht: 16.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Dollar-Einbruch zieht Öl Futures nach oben

 

Die US Rohölbestände sind gestern wieder gesunken, wenn auch nur minimal. Damit bleiben die Vorräte weiter im Bereich ihrer Rekordhochs, allerdings scheinen nun die Kürzungen der OPEC ihre Wirkung zu zeigen und die Importe abzunehmen. Sollte die Raffinerieauslastung in den kommenden Wochen zunehmen, wenn sich die Betreiber auf die Sommernachfrage vorbereiten, könnten die Bestände stark sinken. Nach gestern sei das Gesamtbild etwas bullisher.

Die steigende US Schieferölproduktion wird den Druck auf die OPEC hoch halten. Vermutlich lassen sich nur dann noch einmal höhere Preise erzielen, wenn das Kartell mit den Nicht-OPEC Ländern das Produktionsabkommen verlängert. Ob der Deal in seiner jetzigen Form verlängert werden kann, ist allerdings fraglich.

Die Ölpreise an ICE und NYMEX zogen in der Nacht an. Ursache war der weichere Dollar, der die Futures für Investoren außerhalb der USA verbilligte.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

15. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.56 $   Crude (WTI): 48.44 $   Gasoil 456.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0077   Rheinfracht: 16.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures gleichen Verluste nach API Daten aus

 

Nach dem Preissturz scheint sich der Markt nun erst einmal im Bereich oberhalb der 47 Dollar WTI stabilisiert zu haben. Die OPEC hatte mit ihrem Monatsreport gestern noch einmal den Druck auf die Preise erhöht, gesteht sie doch ein, dass man die Reaktivität der Ölproduktion außerhalb des Kartells unterschätzt habe. Die Produktionsprognose für Nicht-OPEC Öl wurde deutlich nach oben korrigiert, wobei der Großteil auf die US Schieferölförderung zurückzuführen ist.

Der OPEC ist es zudem nicht gelungen die globalen Ölbestände im Januar – trotz Förderkürzung – zu reduzieren.

Ohne eine Verlängerung sei die bisherige Vereinbarung nicht mehr als ein "Gimmick" um die Ölpreise kurzfristig zu stützen, so das Fazit von Analysten.

Nach dem späten Preisanstieg an ICE und NYMEX gestern deuten sich bei Heizöl, Diesel und Benzin nun wieder Preissteigerungen für das Inland an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

14. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.24 $   Crude (WTI): 48.29 $   Gasoil 452.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0089   Rheinfracht: 17.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ruhiger Wochenstart – Futures vor Monatsreports, Fed und DOE kaum verändert

 

Die Abwärtsbewegung ist die logische Konsequenz von Preisniveaus zwischen 50 und 60 Dollar. Die OPEC und andere Länder haben im Rahmen des Abkommens von November letzten Jahres das Angebot zwar deutlich reduziert, abgesehen davon fehlen jedoch Daten, die den Abbau der Überversorgung belegen würden. Die hohe US Ölproduktion könnte die OPEC Mitglieder eventuell dazu verleiten von dem Deal abzuweichen, sollte sich dieser nicht als wirksam erwiesen, befürchten Marktteilnehmer.

Der Markt habe begonnen zu bezweifeln, dass die OPEC das Abkommen in die zweite Jahreshälfte verlängert, sodass die Erwartung in die damit verbundenen Bestandsabbauten ausbleiben würde.

Marktteilnehmer werden heute vor allem ein Auge auf den anstehenden Monatsreport der OPEC haben. Das Kartell hatte beim letzten Mal klargestellt, dass man mit dem Produktionsabkommen die globalen Rohölbestände reduzieren wird.

Bei den rechnerischen Inlandspreisen zeichnen sich heute Vormittag hingegen kaum Veränderungen ab.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

13. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 51.17 $   Crude (WTI): 48.23 $   Gasoil 456.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0114   Rheinfracht: 17.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

3,5 Monatstief – Ölbörsen geben zum Wochenauftakt erneut nach

 

Die globalen Ölbestände nehmen nicht so schnell wie erwartet ab. Damit räumt der einflussreichste Ölproduzent der OPEC ein, dass die Maßnahmen zur Reduzierung des Angebots nicht die erwünschte Wirkung zeigen. Die Rekordbestände in den USA sind ein Symptom dieser Entwicklung, die diesen Umstand offenlegen. Gleichzeitig steigt die US Ölförderung immer schneller und die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen ist einmal mehr auf nun 617 gestiegen.

Die US Ölproduktion ist bei Preisen jenseits der 50 Dollar in vielen Bereichen rentabel geworden, sodass die US Unternehmen ihre Kapazitäten ausgebaut haben.

Die Tatsache, dass die Maßnahme der OPEC nicht die gewünschte Wirkung erzeugt, könnte nun dazu führen, dass das Kartell seine Kürzungen weiter ausbaut, oder die Abweichung von den vereinbarten Quoten zunimmt. Da viele beteiligte Produzenten saisonale Umstände oder Wartungsarbeiten genutzt hatten um die Kürzungen umzusetzen, scheint zweites wahrscheinlicher.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

10. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 52.33 $   Crude (WTI): 49.48 $   Gasoil 465.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0128   Rheinfracht: 17.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI zurück unter 50 Dollar – Verborgenes Potenzial bei den Inlandspreisen

 

Die jüngsten starken Preisabschläge an den Ölbörsen sind das Resultat zunehmender Zweifel an der Wirksamkeit des OPEC Deals. Angesichts der weiter steigenden Rekordbestände ist man nun etwas nervös geworden. Hinzu kommt die steigende US Ölproduktion, die im letzten Monatsreport der EIA deutlich nach oben korrigiert wurde.

Den Investoren sei schlicht die Geduld ausgegangen und der Markt wartet darauf, ein Ende der Überversorgung an den US Bestandsdaten ablesen zu können.

Einer der größten Schieferölunternehmen der USA, hatte am Mittwoch zudem vor einem erneuten massiven Preiseinbruch gewarnt. Die US Ölindustrie besitze das Potenzial den Markt erneut in eine Phase der Überversorgung zu bringen, so seine Einschätzung.

Die Volatilität dürfte an den Ölbörsen nun erst einmal wieder zunehmen. Die Vortagestiefs haben erhebliche Spielräume für Kursbewegungen geschaffen.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

 

09. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 53.54 $   Crude (WTI): 50.60 $   Gasoil 472.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0156   Rheinfracht: 17.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

US-Rohölbestände und US-Ölproduktion gestiegen – grösster Preisrutsch seit 13 Monaten

 

Der DOE- Bestandsbericht wirft Zweifel an der Wirksamkeit und Effektivität der Produktionskürzungen der OPEC auf. Der Anstieg von 8,2 Mio. Barrel zeigt, dass die Produktionskürzungen bisher noch nicht reichten, um die Rohölbestände nachhaltig zu reduzieren. Jedoch nahmen die Bestände an Benzin nahmen in der vergangenen Woche deutlich stärker ab als erwartet was für eine grössere Nachfrage spricht.

Nigeria soll Produktion auf 2,1 Mio. B/T gesteigert haben. Der Iran plant eine Produktionssteigerung. Saudi-Arabien ist etwas zerknirscht, da andere Länder wie Irak und Russland auch im Februar die Vorgaben offensichtlich nicht eingehalten haben und hat keine Lust mehr, mehr Produktionsmengen als vereinbart zu kürzen. Die Contango Konstellation ist mittlerweile stark zusammengeschmolzen.

Libyens Ölproduktion ist gesunken. Die Häfen Ras Lanuf und Es Sider am Wochenende von Milizen eingenommen. Die Petroleum Facility Guards hat die Häfen mittlerweile wieder zurückerobert. Exporte von den Häfen sind aktuell noch nicht möglich. Die Sicherheitslage bleibt angespannt.

 

Fundamental neutral bis bearish                       Chartanalyse neutral

 

 

 

 

08. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.73 $   Crude (WTI): 52.87 $   Gasoil 487.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0133   Rheinfracht: 17.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

API und US Ölförderung setzen Preise unter Druck

 

Die US Ölproduktion wächst schneller als bisher erwartet, dies zeigt die Korrektur der Produktionsprognose im aktuellen EIA Monatsreport. Mit einem Ende der Überversorgung ist laut EIA nicht zu rechnen, insbesondere da man offenbar nicht mit einer Verlängerung der Produktionskürzungen im aktuellen Umfang rechnet.

Unterdessen knirscht es offenbar im Getriebe der OPEC. Der saudische Ölminister deutete auch eine gewisse Unzufriedenheit bezüglich der Kürzungen einiger Länder an, die ihre Vorgaben nicht umsetzen, während Saudi-Arabien bisher mehr Öl als vereinbart vom Markt genommen hat.

Man werde sich nicht ausnutzen lassen und die Preissenkungen für Rohöllieferungen im April sind sicherlich ein Zeichen, dass Saudi-Arabien im kommenden Monat nicht mehr über Gebühr kürzen will.

Das Spannungsfeld aus einer zunehmenden US Ölförderung auf der einen und der Kürzung der OPEC auf der anderen Seite bleibt vorerst noch immer intakt und hält die Preise in der Seitwärtskonsolidierung.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

07. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.91 $   Crude (WTI): 53.13 $   Gasoil 486.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0115   Rheinfracht: 18.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Analysten: Seitwärtstrend wird bis Mai bestehen bleiben

 

Der Markt befindet sich noch immer in einem Spannungsfeld aus steigender US Ölförderung und der Angebotskürzung durch die OPEC. Bisher ist noch nicht klar, welcher der Aspekte schlussendlich überwiegen wird.

Wie stark die US Ölproduktion dieses Jahr tatsächlich steigen wird, lässt sich vermutlich erst im Sommer genauer einschätzen, da der Ausbau der Förderung einige Monate braucht, bis er am physischen Markt ankommt. Bei der Produktionskürzung der OPEC verhält es sich ähnlich. Die Produktionskürzung ist zeitlich begrenzt und viele Experten sind der Meinung, dass nur eine Verlängerung des im November getroffenen Abkommens den Markt in ein Gleichgewicht bringen wird. Die Entscheidung hierüber soll allerdings erst bei einem Meeting im Mai fallen, sodass auch hier weiter alles offen bleibt.

Ergebnis ist die seit nun knapp drei Monaten anhaltende Seitwärtsbewegung innerhalb einer recht engen Spanne.

Für heute deuten sich leichte Aufwärtsspielräume bei allen Produkten an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

06. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.39 $   Crude (WTI): 52.81 $   Gasoil 483.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0088   Rheinfracht: 18.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures bleiben nach Freitagsanstieg noch auf höherem Niveau

 

Russland hat seine Produktionskürzungen im Februar offenbar nicht wie angekündigt weiter ausgebaut. Saudi-Arabien hatte bisher den Löwenanteil des Produktionsdeals der OPEC mit Nicht-OPEC Ländern getragen, für April allerdings weitreichende Preissenkungen angekündigt.

Der Deal hat in der letzten Woche ein paar Risse bekommen. Vor allem die Preispolitik Saudi-Arabiens darf als ein Warnsignal an die anderen Ölproduzenten gesehen werden, dass die Geduld des Landes nicht grenzenlos ist.

In den USA stieg die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen erneut auf 609 – das höchste Niveau seit Oktober 2015. Die US Ölförderung wird damit in den kommenden Monaten weiter zunehmen, sodass auch die bisherigen Prognosen nach oben korrigiert werden könnten.

Dabei wartet man nun auf die neue Runde der Monatsreports, von denen der Bericht der EIA morgen Abend den Anfang machen wird. Eine Korrektur bei der US Ölproduktionserwartung 2017 ist daher zu erwarten. IEA und OPEC werden Ihre Monatsreports erst in der kommenden Woche veröffentlichen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

03. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 55.27 $   Crude (WTI): 52.79 $   Gasoil 482.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0119   Rheinfracht: 20.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Risse im OPEC Deal setzen Preise unter Druck

 

Die OPEC ist bemüht den Markt von der Einhaltung der Produktionskürzung zu überzeugen. Vor allem Saudi-Arabien hat mit seinen grösser als vorgesehenen Kürzungen den Löwenanteil des Abkommens geschultert. Der Irak, der zweitgrößte Ölproduzent des Kartells, scheint es mit den Kürzungen allerdings noch immer nicht ganz so genau zu nehmen und statt zu reduzieren sogar gesteigert zu haben.

Russlands Bemühungen halten sich offenbar ebenfalls in Grenzen. Abweichungen von dem Abkommen durch den Irak und Russland erhöhen die Spannungen zwischen den Ländern. Saudi-Arabien verliert nun offenbar die Geduld und hat die Preisniveaus für Öllieferungen im April an alle Abnehmer gesenkt.

nun deuten sich erste Risse in dem Abkommen vom November an. Sollten die Spannungen steigen und die Abweichungen von den Vorgaben zunehmen, könnte der Deal als Ganzes ins Wanken geraten.

 

Fundamental neutral bis bearish                         Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

02. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.18 $   Crude (WTI): 53.62 $   Gasoil 492.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0111   Rheinfracht: 20.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtspotenzial ausgereizt – Futures geben mit DOE leicht nach

 

Die OPEC hat ihre Kürzungen im Februar offenbar noch einmal intensiviert. Man geht von einer Quotentreue von etwa 94% aus, nachdem man diese im Januar noch bei etwa 90% gesehen hatte. Diese Berechnung basiert allerdings lediglich auf den Zahlen der OPEC Länder, die sich an den Kürzungen beteiligt haben. Iran, Libyen und Nigeria sind von dem Abkommen zur Reduzierung des Ölangebots ausgenommen und haben ihre Förderung im Februar vermutlich ausgebaut.

Bezüglich der Bemühungen Russlands gibt es derzeit ein paar Ungereimtheiten. Sollte sich bestätigen, dass Saudi-Arabien erneut deutlich mehr Öl als vereinbart vom Markt genommen hat, während Russland seine Bemühungen nicht weiter intensiviert, könnte dies die Spannungen innerhalb der "Allianz" erhöhen.

Ein Ende der Seitwärtskonsolidierung scheint damit bislang noch nicht in Sicht. Die Kürzungen der OPEC halten die Preise hoch, während Produktionssteigerungen der USA und von Ländern wie Iran, Libyen und Nigeria, das Aufwärtspotenzial immer wieder limitieren.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

01. März 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.38 $   Crude (WTI): 53.87 $   Gasoil 494.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0100   Rheinfracht: 21.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Kursverluste ausgeglichen – Futures ziehen in der Nacht an

 

Trump hatte bei seiner gestrigen Rede keine Details zu der geplanten Steuerreform veröffentlicht, von der erwartet wird, dass sie auch Importzölle für Wareneinfuhren enthält. Diese Zölle könnten auch auf Rohölimporte Anwendung finden, sodass der Bezug ausländischen Öls für US Raffinerien teurer würde und diese stärker auf in den USA gefördertes Rohöl zurückgreifen würden.

Sollte eine derartige Reform kommen, dürfte dies die Ölpreise an den Ölbörsen "durcheinander wirbeln". Durch die zu erwartende Verschiebung der US Nachfrage weg von Importen hin zu US Rohöl, würde sich WTI im Vergleich zu Brent relativ verteuern. Es wird erwartet, dass die Trump Administration heute ihre neue Handelspolitik vorstellt.

Heute sind vor allem die möglichen Details zu Trumps Wirtschafts- und Handelsplänen sowie die US Ölbestandsdaten des DOE wichtig.

Der Markt bleibt insgesamt bisher allerdings weiter in einer Seitwärtskonsolidierung.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

28. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.48 $   Crude (WTI): 54.08 $   Gasoil 497.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0069   Rheinfracht: 22.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures mit festem Start – Russland hat Kürzungen ausgeweitet

 

Spekulativ orientierte Hedge Fonds Trader haben ihre Netto-Long-Positionen erneut ausgebaut und damit auf neue absolute Rekordhochs getrieben. Mit diesen Positionen setzen Sie darauf, dass die Versorgungslage knapper wird und die Kurse weiter steigen. Trotz der immer neuen Rekordhochs bei den Netto-Long-Positionen konnte sich an den Ölbörsen allerdings kein weiteres Aufwärtspotenzial bilden.

Die enorme Long-Ausrichtung birgt allerdings auch eine große Gefahr. Sollte der OPEC Deal irgendwann auseinanderbrechen oder die Erwartungen der Trader nicht eintreten, kann auch der Markt sehr schnell in sich zusammenfallen.

Für den Moment zeichnet sich dies allerdings noch nicht ab. Russland hat seine Produktionskürzung vom Januar verdoppelt. Zudem gibt es immer wieder Gerüchte, dass der Deal über die erste Jahreshälfte hinaus verlängert werden könnte.

Höhere Preise bewirken allerdings auch eine steigende US Ölproduktion. Die OPEC und ihre Produktionskürzung bleibt damit weiter der Schlüssel für die mittel- bis langfristige Preisentwicklung.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

27. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.56 $   Crude (WTI): 54.45 $   Gasoil 499.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0065   Rheinfracht: 23.50 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölbörsen weiter im Spannungsfeld zwischen US Ölproduktion und OPEC

 

Dank der Produktionskürzung der OPEC haben sich die Preise oberhalb von 50 Dollar stabilisiert. Spekulative Marktteilnehmer halten ein Rekordvolumen an Long-Positionen, mit denen man auf einen Preisanstieg setzt. Der Markt wird somit insgesamt bullish eingeschätzt. Die umfangreichen Produktionskürzungen der OPEC sind bereits eingepreist und reichen nicht mehr aus, um weiteres Potenzial nach oben zu generieren.

Auf der anderen Seite steht die zunehmende US Ölförderung die bereits über dem prognostizierten Jahresdurchschnitt liegt und weiter wachsen dürfte. Die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen stieg auf nun 602. Zusammen mit der steigenden Produktion aus den Ländern Libyen, Nigeria und Iran bildet dies ein Gegengewicht zu den Kürzungen der OPEC.

Mit dieser Konstellation hat sich an den Ölbörsen in den letzten Monaten eine Handelsspanne von etwa 4 bis 5 Dollar gebildet. Am unteren Ende wird wegen des verknappten Angebots gekauft, während nahe der 55 Dollar WTI wieder die Skepsis und Verkäufe überwiegen.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

24. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.35 $   Crude (WTI): 54.25 $   Gasoil 498.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0057   Rheinfracht: 24.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Seitwärtskonsolidierung nach oben aufgelöst

 

Der OPEC ist es offenbar gelungen überschüssige Mengen vom Markt zu nehmen. Am Spotmarkt wurde die Überversorgung der letzten Jahre reduziert, sodass sofort verfügbares Rohöl nicht mehr viel günstiger ist als Rohöl mit Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt. Damit werden die Lagerbestände nun langsam sinken, wobei vor allem das auf Tankern eingelagerte Öl auf den Markt kommt.

Der US Markt ist noch immer deutlich überversorgt, so dass es den Anschein hat, als würden die US Ölproduzenten ihre Förderung nun deutlich steigern können. Die Kürzungen der OPEC wirken sich nun aber auch bis in die USA aus.

Sobald die Raffinerien ihre Wartungsarbeiten beenden und sich ab März mit einer steigenden Verarbeitung auf die Sommermonate vorbereiten, werden wohl auch die Rekordbestände in den USA wieder zusammenschmelzen. Die meisten spekulativen Trader bleiben daher bisher bei ihrer extremen Long-Ausrichtung und setzen derzeit weiter auf eine Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

23. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.36 $   Crude (WTI): 54.12 $   Gasoil 496.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0113   Rheinfracht: 26.25 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures mit bullishen API Daten fester

 

Zu Beginn der Woche war das Hauptthema die mögliche Verlängerung der Produktionskürzung der OPEC über die erste Jahreshälfte hinaus. Dies stützte die Notierungen naturgemäß, doch letztlich wird eine Entscheidung darüber erst bei einem Meeting im Mai fallen. Diese Spekulationen sind somit nicht ausreichend, um eine Preisrallye auszulösen, zumal die US Rohöl- und Benzinbestände absolute Rekordniveaus erreicht haben.

Die langfristige Preisentwicklung wird weiter von der OPEC abhängen, weshalb Meldungen hierzu weiter genau beobachtet werden. Zudem wird es von Monat zu Monat darauf ankommen, ob die Quotentreue der OPEC bestehen bleibt, oder ob die Abweichungen zunehmen, wenn die US Ölproduktion steigt, Libyen, Nigeria und Iran immer mehr fördern und die Nicht-OPEC Länder ihre Quotentreue von etwa 50% im Januar nicht weiter verbessern.

 

Fundamental neutral bis bullish              Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

 

 

22. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.81 $   Crude (WTI): 54.46 $   Gasoil 498.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0121   Rheinfracht: 30.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI versucht den Ausbruch – Optimistische OPEC und Charttechnik stützte

 

Nachdem man innerhalb der OPEC mit dem Anlaufen der Produktionskürzungen im Januar zufrieden ist, beginnen nun die Spekulationen um eine Verlängerung des Abkommens. Aktuell verknappt das Kartell mit seiner Maßnahme zwar das Angebot, da die Nachfrage in den ersten beiden Quartalen in der Regel schwächer sind als in der zweiten Jahreshälfte, ließ sich bisher kaum weiteres Aufwärtspotenzial generieren. Auch wenn sich der Generalsekretär der OPEC aktuell noch nicht festlegen will, ob der Deal verlängert wird, so gibt es bereits erste Spekulationen.

Diese Gerüchte gehören allerdings zu den üblichen Maßnahmen der OPEC um die Preise hoch zu halten. Bisher hielt das Abkommen einen Monat. Jetzt müssen noch vier bis fünf Monate folgen, ohne dass die OPEC Mitglieder anfangen von den Vorgaben abzuweichen.

Die Einhaltung der Produktionskürzung und Verlängerung in die zweite Jahreshälfte ist aber Voraussetzung dafür, dass die Ölpreise ihr aktuelles Niveau halten oder gar ausbauen können.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

21. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.32 $   Crude (WTI): 54.09 $   Gasoil 497.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0062   Rheinfracht: 32.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Öl-Futures nur geringfügig fester – Warten auf Impulse nach US Feiertag

 

Die Anzahl der Netto-Long-Positionen befindet sich bereits seit mehreren Wochen auf einem extrem hohen Niveau. Nach Abzug von Short-Positionen setzen spekulativ orientierte Trader damit so stark wie noch nie auf weiter steigende Preise.

Hintergrund ist die Produktionskürzung der OPEC, von der man erwartet, dass ein Grossteil des Überangebots der letzten Jahre vom Markt genommen wird. Da die Ölnachfrage in der ersten Jahreshälfte allerdings zunächst abnimmt, bevor sie in der zweiten Jahreshälfte steigt, kann sich der bullishe Effekt momentan nicht voll entfalten. Nur wenn die OPEC ihre Produktionskürzungen auf die zweiten sechs Monate dieses Jahr hinweg ausdehnt, werden die Preise weiter steigen können.

Mit der starken Long-Ausrichtung entsteht aber auch enormes Enttäuschungspotenzial. Daraus kann schnell eine technische Abwärtsspirale entstehen, wenn immer mehr der spekulativen Long-Positionen verkauft werden.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

20. Februar 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 56.03 $   Crude (WTI): 53.58 $   Gasoil 495.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0024   Rheinfracht: 36.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

US Feiertag – Märkte bleiben im Seitwärtstrend gefangen

 

Die Preise an den Ölbörsen bleiben weiter in ihrer Seitwärtskonsolidierung gefangen und zeigten in den letzten Handelstagen eine extrem geringe Handelsspanne. Das Spannungsfeld aus der Produktionskürzung der OPEC auf der einen Seite und den hohen Ölbeständen mit einer wachsenden US Ölförderung auf der anderen Seite, halten den Markt in Schach.

Berichte, die OPEC werde die Maßnahmen über Juni hinaus verlängern, sollten die globalen Ölbestände nicht deutlich sinken, nähren Spekulationen über eine Unterversorgung in der zweiten Jahreshälfte.

Eine steigende US Ölproduktion und zusätzliche Mengen aus Libyen und Nigeria relativieren zudem den Einfluss der Kürzung auf die Rohölbestände.

Die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen ist in der letzten Woche auf nun 597 gestiegen. Diese Zahl ist ein klares Indiz, dass die US Ölindustrie auf dem aktuellen Preisniveau rentabel ist.

Heute ist in den USA Feiertag und die Ölbörsen haben in London und New York nur verkürzt geöffnet.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish